Pensionen - Blecha: "Zufällig" gleiche Ziffern wie im Budget - Pensionskommission dürfte nicht gerechnet haben

Wien (SK) "Meine Zweifel haben sich bestätigt, denn jetzt hat die Pensionskommission als Begründung für das Zustandekommen der 1,6 Prozent als Anpassungsfaktor für 2002 offenbart: 'Weil's im Budget steht'", sagte der Präsident des Pensionistenverbandes Österreich Karl Blecha in einer ersten Reaktion auf die Festlegung der Kommission. Er kündigte einen "rot-schwarz-blau-neutralen Senioren-Widerstand aller im Österreichischen Seniorenrat vereinten Pensionistenorganistionen" an, sollte nicht die volle Teuerung in der Höhe von 2,9 Prozent abgegolten werden. ****

Blecha forderte auch eine Neuregelung der Anpassungsformel. Diese solle, wie Blecha am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst betonte, "erklärbar und nachvollziehbar" sein.

Im Gutachten der Pensionskommission wird auch schon auf die Pensionsanpassung für das Wahljahr 2003 eingegangen. Da heißt es unter anderem: Von einer prognostizierten Anpassung in der Höhe von 2,1 Prozent "wären die restlichen 0,6 einzuholen und man gelangt im Jahr 2003 zu einem Anpassungsfaktor in der Höhe von 1,5 Prozent". Dazu Blecha: "Dies zeigt die ganze Absurdität dieser Berechnung. Offensichtlich rechnet die Koalition bereits mit vorgezogenen Neuwahlen, denn ich will nicht glauben, dass - mit einer zweifelhaften Berechnung - ÖVP und FPÖ im Wahljahr 2003 die Pensionen weiter kürzen werden." (Schluss) wf/mm

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