ARBÖ: Nach Startschuss für B 301 müssen weitere Projekte folgen

Wien (ARBÖ) - Spät, aber doch erfolgte heute der Spatenstich für den Bau der B 301. Was ein einziges Verkehrshindernis auf der Südosttangente für gewaltige Auswirkungen auf den gesamten Verkehrsablauf in Wien und Umgebung hat, das kann man nahezu täglich erleben. Die B 301 hat damit eine gute Entlastungsfunktion für die Süd-Ost-Tangente, so der ARBÖ.

ARBÖ-Präsident Dr. Herbert Schachter: "Der ARBÖ hat stets auf die rasche Realisierung der B 301 hingewiesen, dass sie für Wien unverzichtbar und dringend erforderlich ist. Jetzt muss der Bau B 301 nicht nur rasch vorangetrieben werden, sondern es müssen auch weitere wichtige Straßenprojekte umgehend realisiert werden. Ohne ein modernes und funktionsfähiges Verkehrssystem ist auch in und um Wien wirtschaftlicher und sozialer Wohlstand nicht möglich."

Tägliche Pendlerstaus während der Morgen- und Nachmittagsspitzen, eine hoffnungslos überlastete Süd-Ost-Tangente und Südautobahn-Einfahrt zur Bundeshauptstadt, verbunden mit Auffahrunfällen und hohen volkswirtschaftlichen Folgekosten durch Verdienstausfall und Stehzeiten dürfen nicht ohne weiteres hingenommen werden, betont der ARBÖ.

Im Hinblick auf das zunehmende Verkehrsvolumen auf Österreichs Straßen, verlangt der ARBÖ, dass weitere Straßenprojekte im Interesse der betroffenen Bevölkerung und der Autofahrer nicht länger verzögert werden. Dazu gehören in Wien und der Ostregion ein Umfahrungsring rund um Wien bestehend aus der B 301, einer sechsten Donauquerung und B 305. Weiters B 302 mit Anbindung bis zum Knoten B 305 sowie der Ausbau der A2, Südautobahn, der A4, Ostautobahn und A5, Nordautobahn.

Der ARBÖ regt auch an, über eine zweite Südeinfahrt nachzudenken. Damit würde man rechtzeitig für die Zukunft vorsorgen. Die Dimensionierung muss sich nach der vorhandenen Siedlungsdichte im Südraum sowie nach den bereits bewilligten Ansiedlungsprojekten bzw. bereits dafür gewidmeten Liegenschaften richten. Jedenfalls steht fest, dass die vierspurige Südautobahn zwischen Guntramsdorf und Wien den Verkehr schon heute nicht mehr staufrei aufnehmen kann.

ARBÖ Präsident Dr. Schachter abschließend: "Mittel, die von den Autofahrern durch Zahlungen von Abgaben geleistet werden, sollten auch für die Erhaltung und den Ausbau des Straßenverkehrsnetzes, sowie im Interesse der Verkehrssicherheit, Verwendung finden und nicht zur Quersubventionierung des unternehmerischen Schwerverkehrs dienen. Der Lkw muss daher umgehend mehr zur Finanzierung des Infrastruktur beitragen."

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