ARBÖ: Herbstliches Wetter hält für Zweiradfahrer einige Tücken parat

Wien (ARBÖ) - Laut Meteorologen darf man am verlängerten Wochenende mit sonnigem Herbstwetter rechnen, das viele Rad-, Moped oder Motorradfahrer für einen Ausflug nützen werden, so der ARBÖ. Doch auch wenn sich der Herbst von seiner schönsten Seite zeigt, gibt es verborgene Tücken für Zweiradfahrer.

Wer das verlängerte Wochenende für einen Ausflug nützt, sollte vor allem morgens und am späteren Nachmittag mit Beeinträchtigungen durch düstere Lichtverhältnisse, Nebel, Zwielicht oder tiefstehender Sonne rechnen. Die eigene Sicht, aber auch die Erkennbarkeit des Fahrrades, Mopeds oder Motorrades wird dadurch maßgeblich beeinträchtigt, die Unfallgefahr steigt. Eine funktionierende Beleuchtung am Rad, Moped oder Motorrad ist deshalb lebenswichtig.

Nebel kann übrigens unerwartet auftreten. Vor allem bei Flüssen oder in Tal-Lagen ist besondere Vorsicht geboten. Siehe dazu die ARBÖ OTS-Grafik "Nebel in Österreich" - 0078/0109.

Die ARBÖ-Verkehrsexperten betonen weiters, dass zur Sicherheit beim herbstlichen Zweiradfahren auch die richtige Kleidung mit reflektierenden Textilzonen und ein geprüfter Schutzhelm gehören.

Weitere Gefahrensituationen, die im Herbst unvermittelt auftreten können: Nach kilometerlanger trockener Strecke ist die Straße in einer Kurve, die sich beispielsweise in einem schattigen Waldstück befindet, nass oder glatt. Plötzlich auftretende Windböen oder durch Fallobst und Laub rutschige Fahrbahnen stellen weitere Gefahrenmomente für den Zweiradpiloten dar. Vor allem in Baumallen muss man durch die auftretenden "Baum-Lücken" mit plötzlich auftretenden heftigem Seitenwind rechnen und dementsprechend unterwegs sein. Eine vorausschauende Fahrweise mit angepasster Geschwindigkeit ist deshalb besonders gefragt, so der ARBÖ abschließend.

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