Die "Bestattung Wien" zieht Bilanz

Wien, (OTS) Einen Einblick in die Arbeit der Bestattung Wien gaben Mittwoch Abend die Geschäftsführer Dkfm. Mag. Arno Molinari und Dr. Christian Fertinger sowie der Geschäftsführer der Sargfabrik Mag. Wolfgang Weiss.

Gegründet wurde die "Bestattung Wien" im Jahre 1907, seit 1951 obliegt die Durchführung von Bestattungen im Wiener Stadtgebiet ausschließlich dem städtischen Unternehmen "Bestattung Wien". Seit 1. Jänner 1953 ist das Bestattungsunternehmen das vierte Teilunternehmen der Wiener Stadtwerke. Die "Bestattung Wien" ist mit der Beistellung von Särgen, Trauerwaren und Urnen, der Abholung der Verstorbenen und deren Transport zum Bestimmungsort, der Abhaltung von Trauerfeiern und dem Führen der Kondukte zur Grabstelle betraut. Auch das Überführen der Toten sowohl im Inland als im Ausland zählt zu den Aufgaben. Zur Aufnahme der Todesfälle hat man bei fast jeden Wiener Standesamt eine Anmeldestelle eingerichtet, bei der den Hinterbliebenen möglichst alle mit der Bestattung verbundenen Wege abgenommen werden. Die Anzeige zur Vornahme einer Totenbeschau bei einem Sterbefall im Wohnhaus wird bei der zentralen Anmeldestelle zur Totenbeschau, 3., Hüttenbrennergasse 6, persönlich oder telefonisch, Tel.: 797 75/DW 87890 von 0 bis 24 Uhr entgegengenommen. Für die Abholung der Verstorbenen ist ein Tag- und Nachtdienst eingerichtet, der auch an Wochenenden und Feiertagen tätig wird. Die Zentrale der "Bestattung Wien" ist jederzeit telefonisch unter der Nummer 501 95 0 zu erreichen.

Der Personalstand des Bestattungsunternehmens umfasst rund 460 ständige und 30 gelegentliche Mitarbeiter. Dem Unternehmen stehen über 50 Spezialfahrzeuge zur Verfügung. Um eine erhöhte Einsatzbereitschaft der Kraftfahrzeuge zu gewährleisten, sind die Fahrzeuge des Totenabholdienstes mit Funkanlagen ausgestattet. Die Fahrleistung innerhalb eines Jahres beträgt etwa 800.000 Kilometer. Das bedeutet, dass täglich ungefähr 3.200 Kilometer gefahren werden.

Der "Bestattung Wien" ist ein Sargerzeugungsbetrieb angeschlossen, in dem jährlich rund 35.000 Holz- und Metallsärge hergestellt werden. Ein Teil dieser Produktion ist für den Verkauf an Bestattungsunternehmen in den Bundesländern bestimmt. 63 Mitarbeiter sind in Österreichs größter Sargfabrik tätig. Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1919 wurden rund 2,5 Millionen Särge erzeugt.

Die Friedhöfe der Stadt Wien sind von der Bestattung getrennt und werden von einer eigenen Abteilung verwaltet. Mit Ausnahme des Wiener Zentralfriedhofs sind den Haupt- und Wahlfriedhöfen bestimmte Stadtteile als Zuweisungsbereich zugeordnet. Für den Zentralfriedhof gilt das ganze Stadtgebiet, für Urnenhaine gelten keine Zuweisungsbereiche.

In dem Pressegespräch wurde auch noch auf das Bestattungsmuseum Wien hingewiesen. Die seit dem Jahre 1967 zugängliche Sammlung der Städtischen Bestattung Wien bietet in Bildern, Dokumenten, Gegenständen und Traueranzeigen einen Überblick über die Entwicklung der Bestattungsbräuche und ist damit eine Darstellung des letzten Dienstes, wie ihn die Menschen im Laufe der Zeit verstanden und vollzogen haben. Darüber hinaus wird eine Übersicht über die Entwicklung und Tätigkeit des Unternehmens geboten. Die Besichtigung der Sammlung ist nur im Rahmen einer Führung - bei freiem Eintritt -von Montag bis Freitag von 12 bis 15 Uhr möglich. Eine telefonische Voranmeldung unter 501 95/DW 4227 ist erforderlich. Das Museum befindet sich im 4. Bezirk, Goldeggasse 19. (Schluss) js/rr

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