KUKACKA: ÖVP FÜR ZUSAMMENFÜHRUNG VON ASFINAG, ÖSAG UND ASG ZU EINER AUTOBAHN-UND SCHNELLSTRASSENAUSBAUGESELLSCHAFT

LKW-Maut: Orientierung an Deutschland und Topographiezuschlag für sensible Regionen

Wien, 23. Oktober 2001 (ÖVP-PK) Um die anstehenden Maßnahmen im Ausbau und Erhalt des höherrangigen Straßennetzes besser, d.h. vor allem wirtschaftlicher bewältigen zu können, sollen die derzeit bestehenden Autobahnausbaugesellschaften ASFINAG (Autobahnen und Schnellstraßen-Finanzierungs AG), ÖSAG (Österreichische Autobahnen und Schnellstraßen AG) und ASG (Alpenstraßen AG) zu einer Gesellschaft zusammengeführt werden, forderte heute, Dienstag, ÖVP-Verkehrssprecher Abg. Mag. Helmut Kukacka. Deshalb erwarte er, dass die Asfinag-Verantwortlichen Vorschläge in diese Richtung erarbeiten, so Kukacka weiter. ****

Nur eine schlagkräftige Straßenbaugesellschaft ist nach Ansicht der ÖVP in der Lage, die nötigen Verkehrsinfrastrukturmaßnahmen im höherrangigen Straßennetz (Straßenneu-
bau, -ausbau und -erhaltung) zu sichern, die wegen der laufenden Zunahme des Straßenverkehrs erforderlich sind, erklärte Kukacka. Diese neue Gesellschaft soll für jene Strecken zuständig sein, die nach der EU-Wegekostenrichtlinie bemautbar sind, d.h. für die Autobahnen, Schnellstraßen und besonders wichtige überregionale Bundesstraßen.

Was die ebenfalls heute von der Asfinag angesprochene Höhe der Mauttarife anbelangt, so sollte sich Österreich zwar grundsätzlich an Deutschland orientieren, wobei in Österreich auf Grund der exponierten geografischen Situation noch ein "Topographiezuschlag" einzuheben wäre, und darüber hinaus in "sensiblen Regionen" für den Alpentransit eine entsprechend höhere Maut, die sich laut EU-Richtlinie an den höheren Errichtungs- und Erhaltungskosten orientieren müsste. Die LKW-Maut müsse weiters verursachergerecht nach der Achszahl und dem Schadstoffausstoß festgelegt werden, schloss Kukacka.
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