Ergebnis der Zweiten Österreichischen Reichtumskonferenz

Reichtumsbericht, der individuellen und gesellschaftlichen Reichtum in Bestand und Funktion darlegt Wien (OTS) - "Die Erarbeitung eines österreichischen Reichtumsberichts, der indivudellen wie auch gesellschaftlichen Reichtum in seinem Bestand und in seiner Funktion darlegt", ist eines der zentralen Ergebnisse der Zweiten Österr. Reichtumskonferenz, die am Sonntag in Wien zu Ende ging. Nur mit einem guten Datenmaterial können wir beurteilen, welche Verteilungseffekte politische Maßnahmen haben.

Das Sozialministerium, das mit der Ausschreibung eines solchen Bereichts begonnen hat, wird aufgefordert, den Prozeß der Erstellung des deutschen Reichtumsberichts genau zu studieren. Wichtig für die Aussagekraft eines Reichtumsberichts ist, daß der gesellschaftliche Reichtum wie Humankapital, Wälder, Straßen, Schulen etc erfaßt wird, daß die Entwicklung wie Verteilung von Vermögen und Besitz erforscht werden, daß Steuerpolitik und Finanzströme in den Blick kommen, daß die Frage, was Reichtümer vermögen, beleuchtet wird.

An der Konferenz in Atelierhaus der Akademie der Bildenden Künste nahmen 200 Interessierte aus Wissenschaft, Bildung und NGOS teil. Veranstalter waren DIE ARMUTSKONFERENZ gemeinsam mit Evangelischer Akademie, ATTAC und BEIGEWUM.

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