ÖGB fordert Bundesregierung zu Verhandlungen auf

Brief an Bundeskanzler Schüssel und Vizekanzlerin Riess-Passer

Wien (ÖGB). In einem gleichlautenden Brief an Bundeskanzler Wolfgang Schüssel und Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer, der von ÖGB-Präsident Fritz Verzetnitsch und der Leitenden Sekretärin im ÖGB, Roswitha Bachner, unterzeichnet ist, werden Bundeskanzler und Vizekanzlerin über das Ergebnis der ÖGB-Urabstimmung informiert und aufgefordert, mit dem ÖGB in Verhandlungen zu treten. Dem Brief wurden die Forderungen des ÖGB zu den sechs Fragen beigelegt.++++

Der Brief im Wortlaut:

"Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
sehr geehrte Frau Vizekanzlerin,

wie bekannt, hat der ÖGB Forderungen für einen anderen Weg in der Sozial- und Wirtschaftspolitik seinen Mitgliedern zur Entscheidung vorgelegt.

Das klare Votum von 806.545 abgegebenen Stimmen fassen wir als Auftrag auf, mit der österreichischen Bundesregierung und den politischen Entscheidungsträgern in Verhandlungen einzutreten, um eine zukunftsorientierte, sozial gerechte und demokratische Wirtschafts- und Sozialpolitik im Lichte der Ergebnisse der ÖGB-Urabstimmung raschest umzusetzen.

Das Ergebnis der Urabstimmung zu den einzelnen Forderungen können Sie den beigefügten Unterlagen entnehmen.

In Erwartung Ihrer geschätzten Antwort und einer raschen Terminvereinbarung

verbleiben wir

Fritz Verzetnitsch
Präsident
Roswitha Bachner
Leitende Sekretärin

ÖGB, 19. Oktober 2001 Nr. 871

Rückfragen & Kontakt:

Ernst Weber
Tel. (01) 534 44/361 DW
Fax.: (01) 533 52 93

ÖGB Presse und Öffentlichkeitsarbeit

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB