"Frau in der Wirtschaft" präsentiert IT-Projekt für Unternehmerinnen

Mit "Unternehmerin" erscheint im März 2002 die erste Ausgabe einer Zeitschrift speziell für Unternehmerinnen

Wien (PWK750) - Im Rahmen der Bundestagung der Frau in der Wirtschaft (FiW) in Dürnstein (NÖ) präsentierte die Bundesvorsitzende und niederösterreichische Kammerpräsidentin, Sonja Zwazl, ein spezielles IT-Ausbildungsprojekt für Unternehmerinnen.

Das auf den drei Modulen "Einsteigerin", "Anwenderin" und "Profi" aufbauende Konzept soll allen unternehmerisch tätigen Frauen die Möglichkeit bieten, abgestimmt auf die jeweiligen Bedürfnisse, sich näher mit dem Thema IT-Infrastruktur und IT-Anwendungen auseinanderzusetzen. Der spezielle Bedarf und die besonderen Wünsche der Unternehmerinnen werden mit Hilfe von Erhebungsbögen ermittelt. Neue Ausbildungsmethoden, wie etwa Telelearning, ersparen den Kursteilnehmerinnen dabei zeitraubende Anfahrtswege. Ein begleitendes Coaching soll mit dazu beitragen, Startschwierigkeiten zu überwinden und hilft bei allen auftauchenden Fragen und Problemen.

"Wir wissen, dass die meisten der bundesweit knapp 90.000 Unternehmerinnen in eher kleinen Betrieben tätig sind. Das wiederum bedeutet, dass ein tageweises Fehlen zu massiven Schwierigkeiten im Betrieb führt, weil einfach jeder zur Erledigung der normalen Tagesgeschäfte gebraucht wird. Aus diesem Grund sollen den Frauen in Zukunft Coaches zur Verfügung gestellt werden, die direkt in die Betriebe kommen und dort gemeinsam mit der Unternehmerin ein individuelles Gesamtpaket zur Erleichterung des beruflichen Alltages erstellen", so Zwazl. Diese Kurse sollen zu einem Minimalbetrag angeboten werden, den sich "jede Unternehmerin leisten kann".

Die "Frau in der Wirtschaft" erwartet sich einiges von dem neuen IT-Projekt. "Bereits die derzeitigen IT-Kurse erfreuen sich großer Beliebtheit. Mit dem neuen Projekt wollen wir die Teilnahme der Unternehmerinnen an solchen IT-Kursen aber noch einmal ankurbeln und den Frauen sagen: Ihr müsst jetzt ran an die Computer und wir helfen euch dabei", betonte Sonja Zwazl. Die Zeit der Ausreden scheint somit vorbei zu sein.

Mit der Zeitung "Unternehmerin" wird es ab März kommenden Jahres statt der bisherigen Informationsbroschüren auch ein neues Printmedium speziell für Unternehmerinnen geben. Für die Bundesvorsitzende liegt der Grund dafür klar auf der Hand: "Mit dieser Zeitung wollen wir näher an die unternehmerisch tätigen Frauen herankommen und ihnen zeigen, dass da jemand ist, der sich offensiv für die Belange der Frauen einsetzt. Es ist uns weiters bekannt, dass Frauen in der Regel kammerkritischer eingestellt sind als ihre männlichen Kollegen. Ein Grund mehr, diesen Anforderungen mittels einer eigenen Zeitung gerecht zu werden." (WG)

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