25 AbsolventInnen der Sonderausbildung für Hygienefachkräfte

350 Stunden Theorie, 450 Stunden Praxis

St.Pölten (NLK) - Im NÖ Landhaus in St.Pölten wurden heute den 25 Absolventinnen und Absolventen der Sonderausbildung für Hygienefachkräfte von Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll die Diplome überreicht.

21 Absolventinnen und 4 Absolventen aus fünf verschiedenen Bundesländern unterzogen sich dieser Ausbildung, die knapp mehr als ein Jahr dauerte. In mehreren Abschnitten wurde das Fachwissen in dieser Sparte, nämlich 350 Stunden Theorie und 450 Stunden Praxis, erlangt.

In allen Einrichtungen des Gesundheitswesens wird im Sinne der Qualitätssicherung einer hygienisch einwandfreien Versorgung, Pflege und Betreuung größte Bedeutung zugemessen. Die Diplomschwestern und Diplompfleger lernen dabei, wie man Infektionen und Keimübertragungen durch Patienten, durch Bedienstete oder durch Besucher in Krankenhäusern, Pflege- und Altersheimen vermeidet. Auch üben sie, wie man Infektionspläne erstellt, die Überwachung durchführt oder die Mitarbeiter schult. Um Hygiene effizient umsetzen zu können, braucht man entsprechende Rahmenbedingungen, die durch das Bundeskrankenanstaltengesetz garantiert sind. Das Gesetz regelt, dass für jede Krankenanstalt ein Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie und mindestens eine qualifizierte diplomierte Pflegeperson als Hygienefachkraft eingestellt werden muss.

Man verabschiede sich heute von den Absolventinnen und Absolventen mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend deshalb, weil in diesem Jahr der Sonderausbildung von den Absolventen sehr viel Disziplin und Willen abverlangt wurde und weil sie eine große Anforderung und eine große Herausforderung darstelle, sagte Landeshauptmannstellvertreterin Heidemaria Onodi. Das weinende Auge ist ein Hinweis darauf, dass die AbsolventInnen jetzt eine Gemeinschaft verlassen.

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