Hofmann zu Wirtschaftskammerreform: "Beiträge von Unternehmen der E-Wirtschaft müssen an kleine und mittlere Unternehmen weitergegeben werden"

Keine Finanzierung der WKÖ-Reform durch die Hintertür

Wien, 2001-10-19 (fpd) - Der Obmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), DI Max Hofmann, fordert im Rahmen der möglichen Aufnahme der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) in die Wirtschaftskammer (WKÖ) eine damit gleichzeitig verbundene Entlastung

Wien, 2001-10-19 (fpd) - Der Obmann des Ringes Freiheitlicher Wirtschaftstreibender (RFW), DI Max Hofmann, fordert im Rahmen der möglichen Aufnahme der Energieversorgungsunternehmen (EVUs) in die Wirtschaftskammer (WKÖ) eine damit gleichzeitig verbundene Entlastung der kleinen und mittleren Unternehmen. Dies ist ein Ergebnis der zweitägigen Klausur des freiheitlichen Parlamentsklubs. "Es kann jedenfalls nicht so sein, daß sich die Wirtschaftskammer die finanzstarken EVUs ins Boot holt und damit die Kammerbeitragssenkung durch die Hintertür finanziert", so Hofmann. ****

"Eine Aufnahme der EVUs in die Kammer ist jedenfalls zu begrüßen, da auch andere Versorgungsunternehmen längst Mitglieder sind und daher ihre Beiträge zu leisten haben. Die der Wirtschaftskammer durch eine mögliche Aufnahme der EVUs zukommende Finanzspritze findet allerdings nur dann unsere Zustimmung, wenn die Kammer diese Gelder quasi eins zu eins an die kleineren und mittleren Unternehmen weitergibt."

Ziel dabei sei die Beseitigung der Zahlung von Mehrfachbeiträgen:
Unternehmen, die unter einer festzulegenden Umsatzgrenze liegen und an einem einzigen Betriebsstandort mehrere Gewerbe ausüben, sollten nur mehr für jenes eine Beitragspflicht (Grundumlage) zu leisten haben, welches den Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit bilde, also den größten Umsatz habe. Im Zuge eines von den Wirtschaftskammern vorgenommenen Finanzausgleichs solle es zu einer Berücksichtigung der vom Entfall betroffenen Fachgruppen und Innungen kommen.

"Unternehmen mit Nebenstandorten, die zwar regelmäßig betrieben werden, deren Geschäftszeiten jedoch das Ausmaß von 20 Wochenstunden im Jahresschnitt nicht erreichen, sind von der Zahlung einer Grundumlage auszunehmen", so Hofmann.

"Aber nicht nur die EVUs, auch die Medien einschließlich der Printmedien, müssen als Mitglieder in die WKÖ-Organisation aufgenommen werden. Auch sind Sonderregelungen betreffend Kammerbeiträge, die es für einzelne Unternehmen gibt, auf ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen", so der RFW-Obmann abschließend. (Schluß)

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