FPÖ will Sophiensäle erhalten und revitalisieren

Wien, (OTS) Für die Erhaltung bzw. Wiederherstellung der historischen Teile der Sophiensäle plädierten Freitag erneut Stadtrat Johann Herzog und GR Heinz-Christian Strache in einem Pressegespräch der FPÖ. Weder die Aufhebung des Denkmalschutzes noch ein gänzlicher Abriss seien für die FPÖ akzeptabel. Eine Wiederherstellung müsse unbedingt sichergestellt werden. Die FPÖ-Politiker stellen sich eine "Hotellösung" vor, wonach die Einbettung der historisch wertvollen Bauteile in ein modernes Seminarhotel den Fortbestand der historisch wertvollen Teile der Sophiensäle vor allem des großen Festsaales sicherstellen würde. Die Wiener Redoutensäle aber auch internationale Beispiele würden zeigen, dass diese Forderungen in anderen Fällen realisiert wurden. Nun seien neben klaren Worten des Bundesdenkmalamtes auch Wien und der Bund gefordert. Ein "runder Tisch" mit dem Betreiber, dem Bundesdenkmalamt, allen Wiener Parteien und der Bürgerinitiative "Rettet die Sophiensäle" sollte die weitere Vorgangsweise klären. Auch müsste das Gebäude rasch vor Witterungseinflüssen geschützt werden, um weiteren Schaden zu vermeiden. Die derzeitigen Sicherungsmaßnahmen würden eher der Zerstörung dienen, meinten die FPÖ-Politiker.

Der FPÖ vorliegende Zeugenaussagen die die Brandursache zumindest als ungeklärt erscheinen lassen bzw. auch Fahrlässigkeit oder Brandstiftung nicht auszuschließen sei, wurden der Staatsanwaltschaft übermittelt. Herzog und Strache betonten ausdrücklich, dass für sie die Brandursache noch nicht geklärt sei. Bei der Pressekonferenz anwesende Mitglieder der Bürgerinitiative "Rettet die Sophiensäle" empörten sich über die Vorgangsweise bei den Ermittlungen zur Brandursache und stellten Vermutungen über den Nutzen des Brandes an. (Schluss) js/vo

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