VP-Sicherheitssprecher ULM fordert Video-Überwachung der Fan-Sektoren im Hanappi-Stadion

Kein Pardon für Rowdies in Fussballstadien

Wien (ÖVP-Klub) Zu den jüngsten Vorfällen beim Spiel SK Rapid gegen SV Salzburg meldete sich heute der Rapid-Anhänger und Sicherheitssprecher der Wiener ÖVP, LAbg. Dr. Wolfgang ULM, zu Wort und forderte eine Video-Überwachung der Fan-Sektoren im Wiener Hanappi-Stadion. Bei der Begegnung zwischen den beiden Vereinen war es zu einer Messerwurf-Attacke auf den Salzburger Tormann durch sogenannte "Fans" aus dem Rapid-Sektor gekommen.***

"Derartige Vorfälle sind unentschuldbar und der Verein ist aufgefordert alles zu tun, damit sich solche Attacken nicht wiederholen können", erklärte ULM. "Wenn die Überwachung bestimmter Sektoren durch Videokameras dazu beiträgt Rowdies und gewalttätige Fans auszuforschen, dann soll man eine derartige Überwachung auch einführen." Es gehe nicht an, dass ein Großteil der friedlichen Fans und Stadionbesucher sich in Geiselhaft einiger weniger Gewalttäter nehmen lassen müsse. ULM erinnerte daran, dass Video-Überwachungen dieser Art in vielen Stadien Europas durchaus üblich sind und bei der Verfolgung und Ausforschung von Gewalttätern und Hooligans von großem Nutzen sind.

"Das Hanappi-Stadion ist immerhin eines der wenigen österreichischen Stadien, wo es ein Sicherheitsnetz zwischen dem Fan-Sektor und dem Spielfeld gibt. Dieses Netz reicht aber offenbar nicht aus, um derartige unerfreuliche Vorfälle zu verhindern." ULM forderte die aktive Bereitschaft der Vereinsverantwortlichen zu Gesprächen mit der Exekutive ein, um dieses Problem zu lösen. "Die Installierung einer Video-Überwachungsanlage darf keine Frage der Kosten sein. Schließlich kann damit verhindert werden, dass Vereine - so wie das kürzlich bei Rapid der Fall war - Geldstrafen in der Höhe von mehreren hunderttausend Schilling bezahlt werden müssen.

"Profifussball und der Besuch von Spielen in Stadien sind unter anderem Veranstaltungen für Familien", so ULM. "Es darf nicht sein, dass viele potentielle Zuschauer wegen solchen Vorfällen Angst vor einem Besuch im Stadion haben." Schon allein deshalb seien Maßnahmen für mehr Sicherheit in den österreichischen Stadien unbedingt notwendig. "Und selbstverständlich ist jeder gastgebende Verein auch für die Sicherheit der Spieler und der Zuschauer verantwortlich, egal ob bei einem Heim- oder Auswärtsspiel. Der SK Rapid ist also aufgefordert alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz von Spielern und Zuschauern sicherzustellen", so der VP-Sicherheitssprecher und Rapid-Anhänger ULM abschließend.****

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