Niederwieser: Unakzeptable Postämter-Schließungen - verantwortungslose Verkehrsministerin

Wien (SK) Der SP-Bezirksvorsitzende von Innsbruck-Land, SPÖ-Abgeordneter Erwin Niederwieser, kritisiert die bevorstehenden Schließungen von ca. 40 Tiroler Postämtern - davon allein 12 im Bezirk Innsbruck-Land - scharf. "Zwei schieben sich da den "Schwarzen Peter" zu: Einen großen Teil der Verantwortung für die üble Entwicklung der Post trägt Ministerin Forstinger, die vor fast einem Jahr in einer Anfragebeantwortung ankündigte, den nötigen gesetzlichen Rahmen für die Post, die so genannte Universaldienstverordnung, bald umzusetzen. Seither warten wir: Ist die Definition der Aufgaben der Post so schwer? Oder wartet die Ministerin lieber bis alle Poststellen im ländlichen Raum weggeplant sind und erstellt dann einen Minimaldienstleistungsauftrag?", so Niederwieser am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Dass tirolweit auch große Orte wie Thaur, Tarrenz oder Fritzens in Zukunft ohne eigene Post auskommen müssen, übertrifft unsere schlimmsten Befürchtungen und bedeutet für die betroffenen Orte eine massive Einbuße an Informationsversorgungsqualität. Das ist für uns vollkommen unakzeptabel und unsere uneingeschränkte Solidarität gilt dem Arbeitskampf der Postler," betont Niederwieser und zeigt sich im Weiteren entsetzt über den katastrophalen Umgang des Unternehmens mit seinen Mitarbeitern.

"Dass Menschen derart hinters Licht geführt werden, dass ihnen die elementarsten Informationen über ihre eigene berufliche Zukunft vorenthalten werden, entspricht einer Unternehmenskultur des 19. Jahrhunderts und hat mit modernem Management überhaupt nichts zu tun," so Niederwieser abschließend. (Schluss) hm/mm

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