Europäische Kommission genehmigt INTERREG IIIa-Programm

LH Sausgruber: Grenzübergreifende Zusammenarbeit erhält neuen Schub

Brüssel/Bregenz (VLK) - Die Europäische Kommission hat das INTERREG III A-Programm "Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein"
genehmigt. Zur Projektförderung stellt sie der Grenzregion
von Deutschland, Österreich, der Schweiz und des Fürstentums Liechtenstein bis 2008 rund 17,5 Millionen Euro (240,8
Millionen Schilling) zur Verfügung. "Damit erhält die grenzüberschreitende Zusammenarbeit rund um den Bodensee einschließlich seines Hinterlandes einen neuen Schub", betont Landeshauptmann Herbert Sausgruber. ****

Zusammen mit der Beteiligung des Schweizer Bundes in Höhe
von 3,1 Millionen Euro (42,7 Millionen Schilling) sowie
nationalen öffentlichen und privaten Mitteln in Höhe von 21,8 Millionen Euro (300 Millionen Schilling) ergibt sich ein Gesamtfördervolumen von 42,4 Millionen Euro (583,4 Millionen Schilling). Ziel des Programms, so der Landeshauptmann, ist
der weitere Auf- und Ausbau grenzüberschreitender Netzwerke.

Impulse für die Region

Wie Sausgruber weiter mitteilt, sollen mit den
Fördermitteln im Programmgebiet ein gemeinsamer
Wirtschaftsraum weiterentwickelt und Erwerbsmöglichkeiten
gesichert werden. Ganz besonderen Wert legen die Programmverantwortlichen dabei auf eine stärkere Einbeziehung
der privaten Wirtschaft. Zugleich soll eine leistungsfähige Infrastruktur im Gesamtraum ausgebaut und weiterentwickelt
werden. Als weitere Ziele nennt der Landeshauptmann die
Erhaltung des attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraumes sowie
eine verstärkte grenzübergreifende Zusammenarbeit unter
anderem im sozialen und kulturellen Bereich.

Förderschwerpunkte

Das INTERREG III A-Programm "Alpenrhein-Bodensee-
Hochrhein" konzentriert sich auf drei thematische
Schwerpunkte mit jeweils eigenen Maßnahmen: So sieht der Schwerpunkt "Wirtschaftliche Entwicklung" Projekte in den
Bereichen Standortmanagement, Förderungen von kleinen und
mittleren Unternehmen, Dienstleistungen und Tourismus sowie
Land- und Waldwirtschaft vor. Der Schwerpunkt "Umwelt- und Raumentwicklung" untergliedert sich in die Bereiche Umwelt-
und Naturschutz, Raumordnung, Siedlungs- und
Freiraumentwicklung sowie Technische Infrastruktur. Der
Schwerpunkt "Sozio-kulturelle Entwicklung" enthält die
Bereiche Bildung, Forschung und Entwicklung, Gesundheit und Soziales, Kultur und Sport sowie Vernetzung und
Bewusstseinsbildung.

Fördergebiet

Zum Fördergebiet gehören auf der deutschen Seite der Bodenseekreis, die Stadt Kempten, die Landkreise Konstanz,
Lindau, Oberallgäu, Ravensburg, der Schwarzwald-Baar-Kreis,
sowie die Landkreise Sigmaringen, Tuttlingen und Waldshut. Österreich ist durch das Land Vorarlberg beteiligt. Zum Programmgebiet gehören ferner das Fürstentum Liechtenstein
und in der Schweiz die Kantone Aargau, Appenzell
Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.

Projektbewerbung

Um eine Projektförderung können sich sowohl private
natürliche oder juristische Personen als auch öffentliche
Träger bewerben. Als Ansprechpartner stehen jeweils nationale Netzwerkstellen zur Verfügung. Die Programmabwicklung erfolgt
durch ein Gemeinsames Sekretariat, das eigens beim Regierungspräsidium in Tübingen gemeinsam von allen Programmpartnern eingerichtet wurde.

Nähere Informationen gibt es auch im Internet unter www.interreg.org. Dort ist neben dem Programm auch ein Antragsformular sowie eine Liste mit den jeweiligen
nationalen Ansprechpartnern zu finden.

Ansprechpartner im Land Vorarlberg

Ansprechpartner in Land Vorarlberg ist die "Netzwerkstelle Vorarlberg" im Amt der Vorarlberger Landesregierung
Abteilung Europaangelegenheiten und Außenbeziehungen,
Landhaus, A-6901 Bregenz, Elisabeth Stefani, Telefon:
0043(0)5574/511-20312, Telefax: 0043(0)5574/511 9 20395, E-
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