Weltklasse-Uni? - Einsturz einer Hörsaaldecke spricht nicht gerade dafür!

Minsterin Gehrers Studiengebühren haben nichts verbessert

Wien (OTS) - Man kann von Glück sprechen, dass beim Einsturz der Hörsaaldecke im NIC der Universität Wien niemand verletzt wurde", ist Stephan Leisner, Bundesobmann der AktionsGemeinschaft, erleichtert. Die Bundesministerin für Bildung Elisabeth Gehrer spricht seit der Einführung der Studiengebühren von einer Verbesserung der Zustände an den österreichischen Universitäten. "Nicht nur, dass sich im Bereich der Lehre und Ausstattung auf den Universitäten nichts - aber auch gar nichts - verbessert hat, auch die Gebäude befinden sich in desolatestem Zustand", meint Leisner wütend. Die Ausstattung entspricht im internationalen Vergleich nicht annähernd den Anforderungen einer modernen Universität. Es fehlt teilweise an Overhead-Projektoren, von der Ausstattung mit Video-Beamern kann gar keine Rede sein. "Weiterhin müssen zahlreiche StudentenInnen in Lehrveranstaltungen auf Stufen sitzen und das alles zum Preis von ATS 10.000.- im Jahr", so Leisner.

Leisner weiter an Ministerin Gehrer adressiert: "Anstatt per Webpage die Weltklasse-Uni in fünf Jahren zu versprechen, sollte die Regierung endlich konkrete Maßnahmen zur Verbesserung setzen. Davon merkt derzeit allerdings niemand etwas!" Das einzige was passiert, ist eine Medien Propaganda für die Einführung der Studiengebühren und leere Versprechungen, in Wahrheit kann nicht einmal für die Sicherheit der Studierenden und des Lehrpersonals garantiert werden.

"Die AktionsGemeinschaft lädt die Ministerin ein, sich persönlich vor Ort von den schlechten Zuständen an der Universität Wien zu überzeugen", so Leisner abschließend.

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Stephan Leisner, Bundesobmann
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Ulrich Höller, Fraktionssprecher
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