ÖAMTC: Künstlicher Stau vor Rossauer Lände kostet 1,5 Millionen Schilling täglich

Club fordert sofortige Beendigung des sinnlosen Stau-Experimentes

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach dem gestrigen und heutigen Morgen-Chaos an der Wiener Rossauer Lände mit kilometerlangem Rückstau bis zurück zur Nordbrücke, laufen beim Club die Protesttelefone heiß. Tenor der Anrufer, so Karl Obermair, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung:
"Sofortiger Stopp des sinnlosen Stau-Experimentes, das Tausenden Wienerinnen und Wienern nur Zeit, Geld und Nerven kostet!".

Aktuelle Berechnungen des ÖAMTC auf Basis eines von der Wirtschaftsuniversität Wien erstellten Computerprogrammes ergeben, dass alleine der gestrige Morgenstau durch die vorläufige Wegnahme der dritten Fahrspur zusätzliche Staukosten in der Größenordnung von 1,5 Millionen Schilling verursacht hat. Obermair: "Diese 1,5 Millionen Schilling Schaden entstehen zum Beispiel durch Zeit- und Produktivitätsverluste im Stau oder zusätzlichen Sprit-Verbrauch im Stop-and-Go-Verkehr. Alles Kosten, die nicht nur bei den unmittelbar betroffenen Autofahrern direkt anfallen, sondern letztlich auch die ganze Wiener Wirtschaft zusätzlich belasten."

Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es für den Club nicht nachvollziehbar, dass Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker trotz des gestrigen Mega-Staus noch ganze zwei Wochen lang mit einer Entscheidung über den vorzeitigen Abbruch des Versuches abwarten will. Obermair: "Sechs Monate Stau-Schikane im Alsergrund würden einen volkswirtschaftlichen Schaden in der Größenordnung von 150 Millionen Schilling anrichten. Mehr als 70% aller Wienerinnen und Wiener lehnen das sinnlose Stau-Experiment ab, weil es nur Zeit, Geld und Nerven kostet. Der ÖAMTC fordert daher Verkehrsstadtrat Rudolf Schicker und Bürgermeister Häupl auf, den Versuch unverzüglich zu beenden und nicht länger Augen und Ohren vor den Anliegen der empörten Bürger zu verschließen."

Für alle staugeplagten Autofahrer hat der Club auf seiner Homepage das Protestforum "Keine Schikane auf der Rossauer Lände!" eingerichtet. Unter www.oeamtc.at/forderungen können die Protestnoten gegen die Schikane auf der Rossauer Lände abgegeben, oder Unterschriftenlisten für den Bekanntenkreis heruntergeladen werden. Außerdem liegen auf allen Stützpunkten in Wien und im niederösterreichischen Einzugsgebiet die Unterschriftenlisten auf.

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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