Personalentwicklung beim STANDARD

Wien (OTS) - In letzter Zeit sind in einzelnen Medien (TV-Media,
Der Journalist, Die Presse) Meldungen aufgetaucht, die den Eindruck erwecken, es ginge über die Redaktion des STANDARD eine Kündigungswelle hinweg. Allein im Zusammenhang mit der Wirtschaftsredaktion wird von nicht weniger als sieben Abgängen bzw. Kündigungen gesprochen. Zweck dieser meiner Mitteilung ist, dass ich als geschäftsführender Chefredakteur des STANDARD all das in ein richtiges Licht rücken möchte:

1) In der Wirtschaftsredaktion sind die Herren Mathis und Brandstetter bereits im Jahr 1999 ausgeschieden. Damals wurde Herr Michael Moravec als Stellvertreter des neuen Ressortleiters Eric Frey engagiert.

2) Zwei Jahre später: Anstelle von Herrn Eric Frey, der eine einjährige Professur in den USA übernommen hat und anstelle von Herrn Uwe Fischer-Wickenburg wurden bereits in der ersten Jahreshälfte zwei neue hoch qualifizierte Redakteure engagiert: Herr Helmut Spudich und Herr Mag. Michael Bachner. Die auf den Sparkurs zurückzuführenden Kündigungen betreffen Herrn Dr. Michael Hann (der eine Gehaltskürzung nicht akzeptieren konnte) und Frau Mag. Lydia Kasper-Ninz, die halbtags beschäftigt ist. Herr Thomas Jäkle ist ein freier Mitarbeiter, auf den wir in Hinkunft verzichten müssen.

3) In der Außenpolitik mussten Herr Dr. Josef Ertl und Herr Josef Kirchengast gekündigt werden, weil sie, wie unser Herr Dr. Hann, Gehaltskürzungen nicht akzeptieren wollten oder konnten. In einem dieser Fälle ist das letzte Wort noch nicht gesprochen.

4) Frau Susanne Mitterbauer war Mitarbeiterin der Reiseredaktion, für die mit Jahresbeginn Frau Mag. Renée Lugschitz-Kaltenbrunner angestellt wurde.

5) Mit Herrn Mag. Roland Schönbauer wurde Mitte das Jahres ein neuer Wissenschaftsredakteur engagiert. Frau Dipl. Dolm. Heide Korn geht mit Jahresende in Pension.

Die Redaktionsführung ist bemüht, durch Gehaltsadaptionen und durch die Kürzung von Honoraren jene Einsparungsziele zu erreichen, die für die wirtschaftliche Unabhängigkeit des STANDARD notwendig sind. Wir erhalten, im Gegensatz zur PRESSE keine besondere Presseförderung, haben aber die ganze Last der Preis- und Gebührenerhöhungen zu tragen.

Rückfragen & Kontakt:

Dr. Gerfried Sperl
Tel.: 01/53 170-102

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