ÖH weist Lügen der Aktionsgemeinschaft zurück

Weinberger/Mautz: "AG soll nicht von Veruntreuungen in Graz ablenken"

Wien (OTS) - Als "glatte Lügen" und "miese Propaganda" bezeichnen die ÖH-Vorsitzenden, Anita Weinberger und Andrea Mautz, die heute in einer Aussendung getroffenen Vorwürfe der Aktionsgemeinschaft, die ÖH betreibe Geldverschwendung. Weder stimmt es, dass, wie von der AG behauptet, die Gestaltung der Homepage eine Million Schilling kostet, noch verdiene irgendjemand auf der ÖH auch nur annähernd 100.000 Schilling für ihre/seine Tätigkeit. Rücklagen mussten aufgelöst werden, um Serviceversäumnisse der AG-Exekutive nachzuholen und gezielte Frauenförderung zu betreiben. Die Gras/VSStÖ/KSV-Exekutive sieht die entsprechenden Vorwürfe daher nur als Ablenkungsmanöver der AG zu den Veruntreungsvorwürfen gegen die ÖVP-Studierendenfraktion in Graz.

ÖH-Vorsitzende, Anita Weinberger, räumt mit den Vorwürfen auf: "Es stimmt nicht, dass die Serviceleistungen gekürzt werden. Ganz im Gegenteil: Wir mussten Rücklagen auflösen, um eine Sozialbroschüre und einen Studienleitfaden zu produzieren, was die AG in der Exekutive stets versäumt hat. Und es stimmt nicht, dass die Gestaltung der ÖH-Homepage eine Million Schilling kostet. Die AG-Exekutive hat 1,3 Millionen für die Gestaltung der ÖH-Homepage bezahlt, wir haben eine Homepage um 100.000 Schilling erstellen lassen. Schließlich versuchen wir auch Frauen an den Universitäten gezielt zu fördern und haben rund 150.000 Schilling für derartige Projekte zweckgebunden. Die AG hat dem entsprechenden Antrag nicht zugestimmt." Weinberger weist darauf hin, dass diese Ausgaben bei der gestrigen ÖH-Bundesvertetungssitzung der AG offen gelegt wurden und somit in der AG-Aussendung bewusst gelogen wurde.

Die Personalkosten betreffend verweist die ÖH auf die bisherige Praxis der Aktionsgemeinschaft, die Bezahlung von ReferentInnen und SachbearbeiterInnen unter dem Budgetposten "Sachaufwand" aufzuweisen. "Da wurden der Aktionsgemeinschaft nahestehende Firmen gerne Beträge unter 'Sachaufwand' überwiesen, die dann an die damaligen Funktionäre zurückgeflossen sind. Von dieser Praxis haben wir uns im Sinne einer transparenten Finanzgebahrung verabschiedet. In der neuen Exekutive erhalten ReferentInnen und SachbearbeiterInenn auf der ÖH zwischen 3.000 und 6.000 Schilling im Monat an Aufwandsentschädigung für eine 40 bis 50-Stunden-Woche", so Andrea Mautz, zweite Frau im ÖH-Vorsitzteam.

Auch bezüglich der Koordination der für Volksbegehren und Protestwoche verantwortlichen Personen, haben die AG-FunktionärInnen auf der Bundesvertretungssitzung nicht genau zugehört: "100.000 Schilling verdient auf dieser ÖH niemand - nicht einmal auch nur annähernd über das ganze Jahr verteilt. Ich empfehle der AG wirklich, sich mit den im ÖH-Budget ernsthaft auseinanderzusetzen und nicht derartige Lügen zu verbreiten. Die AG wäre darüber hinaus gut beraten, vor der eigenen Tür zu kehren und endlich die Vorwürfe der mutmaßlichen Veruntreuung von 1,4 Millionen an ÖH-Beiträgen durch ihre Fraktion in Graz aufzuklären", so Mautz abschließend.

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