Jäger eröffnet Diskussionsveranstaltung "Frieden und Sicherheit in der Region der großen Seen"

Wien (SK) "Wir müssen unseren Blick für diese Krisenregion der Welt schärfen", betonte die entwicklungspolitische Sprecherin der SPÖ, Inge Jäger, Donnerstag in ihrer Eröffnungsrede im Rahmen der Diskussionsveranstaltung "Frieden und Sicherheit in der Region der großen Seen", organisiert vom "Nord-Süd-Institut". Gerade in Zeiten der Massenmedien sei es notwendig, dass engagierte Menschen, insbesondere Journalisten, die Probleme dieser Weltregion - Ruanda, Kongo, Burundi - thematisieren. Immerhin würde dieser Krieg bereits zwanzig Jahre andauern und hätte über 2,5 Millionen Menschen das Leben gekostet. ****

"Wir in Österreich müssen neu definieren, was wir unter Entwicklungszusammenarbeit verstehen", forderte die Abgeordnete. Es sei notwendig, mehr Projekte zu starten, die sich mit Konfliktvorbeugung beziehungsweise Konfliktlösung beschäftigen, und die Ausbildung einer Zivilgesellschaft in Krisenregionen unterstützen. "Ich hoffe, dass es in Österreich endlich gelingt, die Gelder für Entwicklungshilfe auf 0,7 Prozent zu erhöhen und dies im neuen Gesetz festgeschrieben wird", schloss Jäger. (Schluss) sw

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