Gaal: Wiens Sicherheit muss erhalten bleiben

Steigende Kriminalität, sinkende Aufklärungsquote

Wien (SK) Vor dem Hintergrund des vorliegenden Sicherheitsberichtes 2000 äußerte der Wiener SPÖ-Abgeordnete Anton Gaal im heutigen Innenausschuss über die von Innenminister Strasser angeordnete Polizeireform in der Bundeshauptstadt erhebliche Bedenken. Vergleiche man die Kriminalstatistik 2000 mit der von 1999, so ergibt sich eine alarmierende Verschlechterung bei der Aufklärungsquote von 44 Prozent auf 37 Prozent. "Durch die rigorosen Sparmaßnahmen dieser Bundesregierung und die sogenannte Strukturreform des Innenministers ist das hohe Sicherheitsniveau Wiens massiv gefährdet. Bei der Wiener Polizei fehlen bereits jetzt 750 BeamtInnen", so Gaal Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Gerade angesichts steigender Kriminalitätszahlen und sinkenden Aufklärungsquoten könne man nicht mit einer Verringerung der ExekutivbeamtInnen und mit einer Aushöhlung des Sicherheitsapparates reagieren. "Es ist zu befürchten, dass die Wiener PolizeibeamtInnen durch diese vom Innenminister verordneten sogenannten Reformmaßnahmen verunsichert und demotiviert werden, was wiederum zulasten der Sicherheit geht", so Gaal.

Kein Verständnis zeigte Gaal für die Aufgabe bewährter Sicherheitsstrukturen und die Reduktion von Sicherheitskräften. Der Aufnahmestopp bei der Wiener Polizei müsse sofort aufgehoben werden. "Wien braucht nicht nur 40, sondern 400 PolizeischülerInnen, um die Sicherheit der Wiener und Wienerinnen weiterhin zu gewährleisten", forderte der SPÖ-Abgeordnete abschließend. (Schluss) se/mp

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