ÖAMTC startet Protestaktion: "Keine Schikane auf der Rossauer Lände!"

Club mobilisiert gegen sinnloses Stau-Experiment im Neunten Bezirk

Wien (ÖAMTC-Presse) - Heute startet der ÖAMTC mit seiner Protestaktion "Keine Schikane auf der Rossauer Lände!" gegen die vorläufige Wegnahme einer Fahrspur auf einer der meistbefahrenen Einfallstraßen Wiens. An allen ÖAMTC-Stützpunkten in Wien und an den Stützpunkten im betroffenen Einzugsgebiet, wie Klosterneuburg, Tulln oder Langenzersdorf sowie bei allen Pannenfahrern des Clubs können ab sofort staugeplagte Autofahrer ihrem Unmut Luft machen. Auch im Internet kann man auf der ÖAMTC-Homepage unter www.oeamtc.at/forderungen Protestnoten abgegeben oder Unterschriftenlisten zur Verteilung im Bekanntenkreis herunterladen.

"72% aller Wienerinnen und Wiener lehnen die probeweise Umwandlung der dritten Fahrspur auf der Rossauer Lände in einen Dauerparkplatz ab und erwarten sich von einer der mitgliederstärksten Organisationen Österreichs ein klares Nein", so Karl Obermair, Chef der ÖAMTC-Interessenvertretung. Dem Club geht es mit der aktuellen Protestaktion aber nicht nur um die Rossauer Lände im einzelnen, sondern auch um Grundsätzlicheres: "Es darf nicht sein, dass Politiker auf Bezirksebene im Alleingang Maßnahmen beschließen, die den Verkehr auf Hauptdurchzugsstraßen betreffen. Die geplante Stau-Schikane an der Rossauer Lände betrifft ja nicht nur den Alsergrund, sondern wirkt sich auf große Teile der Stadt und in weiterer Folge auf das ganze nördliche Einzugsgebiet negativ aus", sagt Obermair.

Der Club grenzt sich mit seiner Protestaktion allerdings klar von allen parteipolitischen Auseinandersetzungen ab, die rund um die heftig umstrittene Maßnahme auf Bezirks-, Stadt- und mittlerweile auch auf Bundesebene entbrannt sind. Obermair: "Wer aus einer kurzsichtigen Grätzelperspektive heraus den Verkehr einer ganzen Stadt oder Region lahmlegen will und die berechtigten Ängste und Einwände Tausender Bürger einfach ignoriert, muss mit dem Protest des ÖAMTC rechnen, ganz unabhängig davon, welcher politischen Partei er angehört."

Seitens des ÖAMTC hofft man auf breite Unterstützung der Protestaktion. Obermair: "Wir setzen darauf, dass Bürgermeister Michael Häupl einlenkt und den ursprünglich für sechs Monate anberaumten Versuch an der Rossauer Lände sofort abbricht. Der ÖAMTC ist nach wie vor bereit, an einer vernünftigen Lösung der Verkehrsprobleme an der Rossauer Lände mitzuarbeiten - vorausgesetzt, man erklärt das schikanöse Stau-Experiment für beendet."

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ÖAMTC-Pressestelle/Sabine Fichtinger

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