AKNÖ rät zu sinnvoller Bevorratung in Krisenfällen

Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer (AKNÖ) raten: Schauen Sie auf das Ablaufdatum

Wien (AKNÖ).- Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA ist vielen Menschen bewusst geworden, dass selbst eine Weltmacht wie die USA vor Angriffen nicht gefeit ist. Viele Menschen sind besorgt: Auch bei den Konsumentenschützern der AKNÖ haben sich nun zahlreiche KonsumentInnen erkundigt, wie sie sich denn bei einem Krisenfall verhalten sollen. Die Konsumentenschützer verweisen zuallererst einmal auf den Österreichischen Zivilschutzverband, der unter der Hotline: 0810/006306 oder im Internet unter www.adis.at/zivilschutz/ erreichbar ist.

Josef Staudinger, Präsident in der NÖ Arbeiterkammer ist sich der Sorgen und Ängste der Menschen bewusst, rät aber vor übertriebenen Hamsterkäufen ab. Er erinnert an den Irak-Krieg zu Beginn der 90er Jahre, wo besonders ältere Menschen massenhaft Reis- und Mehlvorräte eingekauft hatten, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein. Damals kam es vereinzelt zu Engpässen in den Geschäften. In der Folge sind Tonnen an Lebensmittelvorräten in den Kellern und Vorratskammern verdorben. Deshalb der Rat der AKNÖ-Konsumentenschützer alles mit Maß und Ziel einzukaufen und vor allem auf die Ablauffrist zu achten. Empfohlen wird etwa 1 Kilo Mehl pro Person für den Zeitraum von 2 Wochen, 1/4 Kilo Kondensmilch pro Person für den Zeitraum von 2 Wochen oder 1/2 Kilo Hülsenfrüchte getrocknet pro Person für den Zeitraum von 2 Wochen einzulagern. Noch eines darf auf gar keinen Fall fehlen: Ein ausreichender Trinkwasservorrat.

Haben Sie noch Fragen zu einer sinnvollen Bevorratung , dann stehen Ihnen die AKNÖ-Konsumentenschützer unter 0800/232323-1616 gerne zur Verfügung.

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