Zierler: Kein überzeugendes Wahlergebnis für Neugebauer

Wien, 2001-10-17 (fpd) - "Vorleben und bei sich selbst beginnen, statt ständig nur einzufordern, das würde auch dem GÖD-Chef gut zu Gesicht stehen. Mit seiner eigenen Dialogbereitschaft beispielsweise dürfte es auch intern nicht weit her sein, darauf dürfte wohl auch das nicht gerade überzeugende Wahlergebnis für Neugebauer zurückzuführen sein", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler. ****

Ohne Gegenkandidaten und als quasi Amtsinhaber mit lediglich rund 85 %, d.h. weniger als zuvor, wiedergewählt zu werden, sei nicht unbedingt als hervorragendes Vertrauensvotum zu werten. Gerade weil es, wie Neugebauer es nannte, "komplizierte Jahre" gewesen seien, müßte der Zusammenhalt eigentlich ein stärkerer sein. Stattdessen habe der GÖD-Chef aber abgebaut.

"Neugebauer müßte wohl auch intern an seiner "Dialogbereitschaft´" durchaus noch etwas feilen, nach außen hin hat er definitiv Nachholbedarf. Wer beständig nur über die Medien fordert bzw. den Gesprächspartner in einem Ausmaß "vorzuführen" versucht, das den Rahmen sprengt, darf sich nicht wundern. Beständig die Freiheitlichen zur Zielscheibe von Kritik zu machen ist destruktiv, sich selbst etwas zu hinterfragen und Selbstkritik zu üben wäre angebracht", schloß Zierler.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC/NFC