STUMMVOLL: BITTE DIE WIRTSCHAFT NICHT KRANK JAMMERN!

Notwendig ist Budgetpolitik der Verlässlichkeit

Wien, 17. Oktober 2001 (ÖVP-PK) Niemand von uns kann wirklich verlässlich und seriös sagen, wie das Jahr 2002 nach den dramatischen Ereignissen des 11. Septembers 2001 wirklich verlaufen wird. Natürlich kann man diverse Zahlenvarianten zum Wirtschaftswachstum skizzieren, wie sie SPÖ-Finanzsprecher Rudolf Edlinger in seiner Pressekonferenz präsentierte. Nur eines muss klar sein: In keinem Bereich spielt das Atmosphärische, das Klimatische, das Vertrauen in die Zukunft eine so große Rolle wie in der Wirtschaft. Das Allerschlechteste wäre ein Krankjammern der Wirtschaft. Das erklärte ÖVP-Finanzsprecher Abg. Dr. Günter Stummvoll heute, Mittwoch, anlässlich des Finanzausschusses, der sich unter anderem mit dem Finanzschuldenbericht 2000 befasst. ****

Man könne die Wirtschaft sicher nicht gesund reden, dafür aber rasch krank jammern. "Daher sollten wir uns bewusst sein, dass wir als politische Mandatare auch eine hohe Verantwortung tragen, wenn wir Aussagen wie beispielsweise über die schlechten Wachstumsraten oder über das 'Schlusslicht Österreich' öffentlich tätigen, so Stummvoll in Richtung Edlinger.

Das Bestreben der Regierung sei es, auf längere Sicht ein ausgeglichenes Budget zu haben. Es müsse Schluss sein mit neuen Schulden. Darauf ziele eine Budgetpolitik der Verlässlichkeit und Stabilität ab. Budgetpolitische Haarspaltereien, wann ein Nulldefizit erreicht ist, lehnt Stummvoll ab. Wichtig sei für ihn eine Null vor dem Komma und damit eine stabilitätsorientierte Budgetpolitik, so Stummvoll abschließend.
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