Bauernbund begrüßt Forstgesetznovelle

Grillitsch: Novellierung bringt modernes und unbürokratisches Forstrecht

Wien, 17. Oktober 2001 (AIZ). - "Nicht ein hohes Maß an Bürokratie, sondern das hohe Verantwortungsbewusstsein der österreichischen Waldbesitzer gewährleistet die Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktion unserer Wälder am besten. Deshalb begrüße ich die Novelle zum Forstgesetz, die die Eigenverantwortung der Eigentümer stärkt und unnötig gewordene bürokratische Belastungen beseitigt", erklärte heute der Präsident des Österreichischen Bauernbundes, Fritz Grillitsch. ****

"Die Novelle des Forstgesetzes wird zu einer vernünftigen Entbürokratisierung des Forstrechtes führen. So werden die Verfahren vereinfacht, der Instanzenzug verkürzt und die Verwaltungsverfahren auf zentrale Bereiche beschränkt, ohne dass Schutzinteressen beeinträchtigt werden. Die Verwaltungsreform der Bundesregierung mit dem Ziel einer schlanken, effizienten und bürgernahen Verwaltung wird damit auch im Forstbereich umgesetzt", führte Grillitsch aus.

Abbau unnötiger Verfahren

"Durch den Abbau von unnötigen Verfahren wird die Forstbehörde ihre Servicefunktion wieder voll erfüllen können. Damit wird es besser möglich, bereits vorbeugend Probleme zu vermeiden und das Vorsorgeprinzip in der Forstwirtschaft weiter auszubauen. Gleichzeitig berücksichtigt die Novelle viele berechtigte Anliegen des Naturschutzes und trägt damit dem umfassend verstandenen Prinzip der Nachhaltigkeit Rechnung, das somit in allen Bereichen weiter gestärkt wird", betonte Grillitsch.

Durch die Forstgesetznovelle werde die Bedeutung der Forst- und Holzwirtschaft für den ländlichen Raum insgesamt weiter steigen. Die Beseitigung unnötiger Bürokratie werde es der Forstwirtschaft ermöglichen, sich noch mehr um die Wälder zu kümmern und die Vermarktung der Produkte weiter zu verbessern "Dies wird wichtige Beschäftigungsimpulse für den ländlichen Raum bringen", ist Grillitsch überzeugt.

Modernes Forstrecht

"Mit der Forstgesetznovelle wird Österreich ein modernes Forstrecht bekommen und seine internationalen Verpflichtungen erfüllen. Die Stärkung des Nachhaltigkeits- und Vorsorgeprinzips gewährleistet, dass alle Interessen in einem ausgewogenen Verhältnis berücksichtigt und neue Chancen für den ländlichen Raum eröffnet werden", betonte Grillitsch.
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