Kollross: ÖVP soll das Wort Solidarität nicht missbrauchen

Neue Kampagne der SJÖ "Achtung Systemumbau" Aktion der SJ bei der Sozialkonferenz der ÖVP

Wien (SK) Am Donnerstag, den 18. Oktober 2001, startet die Sozialistische Jugend Österreich im 22.Wiener Gemeindebezirk bei der TECH GATE VIENNA in der Donau-City-Straße 1 um 9.30 Uhr anlässlich der dort stattfindenden "Sozialkonferenz" der ÖVP ihre neue Kampagne zum Thema Sozial -und Bildungsabbau unter dem Motto "Achtung Systemumbau - Menschen statt Profite". ****

Der Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, Andreas Kollross, am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ: "Die ÖVP soll das Wort Solidarität bei ihrer Konferenz nicht missbrauchen, da eine solche Grundhaltung nicht mit den Taten der Volkspartei einhergehen." Vielmehr betreibe die ÖVP gemeinsam mit ihrem Regierungsgehilfen eine Politik der Spaltung und des Ausspielens verschiedener gesellschaftlicher Gruppen.

Der Landesvorsitzende der Sozialistischen Jugend Wien, Ludwig Dvorak merkte anlässlich der heutigen Aktion und dem Start der SJ-Kampagne an: "Solidarität ist machbar, aber nicht mit dieser Regierung!" Selbige zeichne für Studiengebühren, Zerschlagung des Zivildienstes, Verlängerung der Vorlehre bei gleichzeitiger Verkürzung der Behaltefrist, und vieles mehr verantwortlich. Dvorak: "Das alles sind Maßnahmen, die nichts mit Solidarität, sondern mit einem Umbau des Staates zu Lasten der unselbständig Erwerbstätigen zu tun haben."

Kollross und Dvorak merkten abschließend an, wer eine derartige Politik betreibe, und dann mit diversen Veranstaltungen versuche, sich das "solidarische Mäntelchen" umzuhängen, sei ein Heuchler. Folglich könne diese Regierung, allen voran die ÖVP, auch getrost als die "Regierung der Heuchler" bezeichnet werden.

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