Glawischnig: Musealisierung untaugliche Förderung des aktuellen Films

Aushungerungspolitik der gegenwärtigen Filmproduktion bleibt bestehen

Wien (OTS) "So erfreulich die heutigen Vorstöße von Kultur-Staatssekretär Morak betreffend Erhaltung des filmkulturellen Erbes sind, so unerfreulich ist die katastrophale finanzielle Situation des zeitgenössichen Films. Morak investiert in die Musealiserung, die notwendig ist, setzt aber die Aushungerungspolitik der gegenwärtigen Filmproduktion fort", kritisiert die Kultursprecherin der Grünen, Eva Glawischnig.

Trotz Moraks Vorstößen bleibt der laufende Betrieb des Österreichischen Filmmuseums aufgrund mangelnder finanzieller Ausstattung weiterhin gefährdet. "Das Filmmuseum kann zwar zukünftig ein Lager in Laxenburg mitbenützen, aber die Präsentation seiner Arbeit in Wien bleibt prekär", so Glawischnig.

Der heute von Morak postulierte 'Mehrwert für die Filmpolitik' ist stark parteipolitisch gefärbt. Er zielt auf das schwarze Niederösterreich, während der Staatssekretär die Finanzierung der in Wien tätigen Einrichtungen am liebsten ganz auf die Stadt Wien überwälzen möchte, so Glawischnig.

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