Morak und Pröll präsentieren Österreichisches Studienzentrum für Film in Krems

Morak: neues Kompetenzzentrum löst langjährige strukturelle Defizite

Wien (OTS) - Ich freue mich, dass auf Einladung von Bund und dem Land Niederösterreich vier Partner zusammengefunden haben, um für das österreichisches Filmerbe eine Initiative zu setzen, die die langjährigen strukturellen Defizite beendet", sagte Staatssekretär Franz Morak anlässlich der Präsentation des Österreichischen Studienzentrums für Film in Krems, das er gemeinsam mit Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vorstellte.

"Für Niederösterreich bietet sich eine weitere Facette, das reichhaltige Kulturangebot zu erweitern und Niederösterreich im Bereich Film stärker zu positionieren. Das neue Studienzentrum ist eine Bereicherung für Krems, das neben der Minoritenkirche der Kunsthalle, dem Karikaturmuseums und dem Architekturzentrum nun einen neuen Aspekt und weitere Synergien bietet" so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Der Bund ist bestrebt, zeitgenössische Kunst auch außerhalb der Metropolen zu unterstützen. Niederösterreich habe in den vergangen Jahren eine Avantgardefunktion wahrgenommen. In St. Pölten und Krems sind zwei Kulturmeilen für zeitgenössische Kunst entstanden. Ich freue mich daher besonders, "dass das Österreichische Studienzentrum als GesmbH von den Gesellschaftern Donau Universität Krems, Filmarchiv, Filmmuseum und NÖ Kulturwirtschaft getragen wird". In diesem Zusammenhang betonte Morak, "dass das bestehende Kulturangebot der beiden Institutionen Filmarchiv und Filmmuseum in Wien in vollem Umfang erhalten bleibt."

Das Österreichische Studienzentrum wird neben einer postgradualen Ausbildung an der Universität in Krems auch die Schaffung einer Ausstellungsfläche für die Präsentation von Filmdokumentationen, sowie eines Programmkinos beinhalten. Die Ausbildung wird sich einerseits auf den Bereich der Filmrestaurierung konzentrieren, und andererseits auf Filmgeschichte und Forschung im Filmbereich. In Laxenburg entsteht ein neues Lager, in dem nach Fertigstellung (2003/2004)auch das Filmmuseum seine Bestände von Heiligenstadt nach Laxenburg transferieren wird. Der massive Platzmangel, vor allem des Filmarchivs wird somit gelöst, es entsteht ein moderner, zentraler Speicherraum.

Für die Schaffung dieser Einrichtungen stellen das Land Niederösterreich insgesamt ATS 70 Mio und der Bund ATS 12 Mio zur Verfügung.

Abschließend bedankte sich Staatssekretär Morak bei Landeshauptmann Pröll für die erfolgreiche Kooperation und beim Filmmuseum und Filmarchiv für die gute Zusammenarbeit. "Mit ist es wichtig, dass wir mit diesem neuen Kompetenzzentrum im Bereich des Filmerbes und der Ausbildung die Interessen bündeln konnten und ein zukunftorientiertes Konzept haben, dass gemeinsame Synergien nützt, aber den einzelnen Institutionen ihre Autonomie überlässt, so Morak abschließend.

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