"Televisions - Kunst sieht fern" in der Kunsthalle Wien

Wien, (OTS) Nicht nur der Normalbürger verbringt viel Zeit vor dem Fernsehgerät, auch "Kunst sieht fern" , so der Titel der Ausstellung in der Kunsthalle Wien (18.Oktober 2001 bis 6. Jänner 2002) zum Thema der Begegnung von Kunst und Fernsehen: KünstlerInnen aus dem In- und Ausland setzen sich in verschiedenster Form mit diesem faszinierenden und auch beherrschenden Medium, das den Alltag der Menschen weitgehend verändert hat, auseinander. Rund 100 Arbeiten sind zu sehen, wobei der Schwerpunkt auf dem 80er- und 90er-Jahren liegt, die Ausstellung ist täglich von 10 bis 19 Uhr, Donnerstag bis 22 Uhr zu sehen. Dazu wird ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm mit Diskussionen, Filmen, Clubabenden und Konzerten angeboten.****

"Televisions - Kunst sieht fern" präsentiert wie Künstler und Künstlerinnen all diese Fernseherfahrungen in ihre Arbeit integriert, kritisch hinterfragt und gelegentlich auch neu erfunden haben. Couch Potatoes, Talkmaster, Quiz- und Nachrichtensendungen, glamouröse Abend-Shows und TV-Talks werden analysiert und ironisiert. Die Ausstellung dokumentiert Künstlerinitiativen für ein anderes Fernsehen, stellt Methoden des anhaltenden Bilderrecyclings vor und zeigt, dass das Fernsehen mehr ist, als eine leicht zugängliche Fundgrube für Videokunst. Erstmals werden die vielfältigen Einflüsse und Reaktionen unterschiedlicher künstlerischer Generationen auf das Fernsehen in dieser Breite vorgestellt. Malereien, Fotografien, Skulpturen, Installationen, Videoarbeiten und Filmausschnitte machen deutlich, wie intensiv Künstler mit unterschiedlichem sozialen und ideologischen Hintergrund in spielerischer oder auch seriöser Weise über Fernsehen nachgedacht haben. Jenseits eines Lamento über das Eindringen des Massengeschmacks der Kulturindustrie in die Bildende Kunst zeigt "Televisions - Kunst sieht fern" das kreative, kritische und komplexe Potenzial dieser Wechselbeziehung auf.

o Informationen: Tel.: 521 89 - 33

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(Schluss) gab/rr

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