Umfassende Diskussion zum Thema Einforstungsrechte

Österreichische Bundesforste AG äußert Bedenken zur Novelle des Salzburger Einforstungsrechtegesetzes

Wien (OTS) - Als "eine Überregulierung, die das bestehende Zusammenleben beeinträchtigt" bezeichnete Bundesforste-Vorstand Georg Erlacher den Novellierungsentwurf des Salzburger Einforstungsrechtegesetzes. Im Zuge der Landtagsenquete in Saalfelden zum Thema "Einforstungsrechte" machte Erlacher die Kritikpunkte der Österreichischen Bundesforste AG an der geplanten Gesetzesnovelle deutlich.

Als Beweis für das gute Funktionieren der Partnerschaft zwischen den Österreichischen Bundesforsten (ÖBf) und den verschiedenen Einforstungsberechtigten führte Erlacher gleich mehrere Übereinkommen und das Einforstungshandbuch aus 1998 an. Darüber hinaus habe sich die ÖBf AG verpflichtet in Zusammenhang mit den Grundverkäufen drei wichtige Prinzipien zu beachten: Wahrung von Objektivität und Transparenz, umfassende Aufklärung von Kaufwerbern über bekannte Einforstungsrechte und den Einsatz speziell ausgebildeter Mitarbeiter.

Der für das Kerngeschäft Forst/Holz verantwortliche ÖBf-Vorstand betonte weiters, dass schon allein angesichts der Relation - nur rund ein Prozent der mit Einforstungsrechten belasteten Flächen ist zum Verkauf vorgesehen - kein Grund zur Sorge bestehe. Weiters bemängelte Erlacher "die Tendenz zur Überregulierung von Rechten, die gar nicht gefährdet seien". Die damit verbundene Ver-Bürokratisierung widerspräche dem gemeinsamen Bemühen von Bund und Ländern zur Verwaltungsreform.

Abschließend verwies Erlacher auf andere Bundesländer mit vergleichbaren einforstungsrechtlichen Gegebenheiten wie Tirol, Steiermark oder Oberösterreich. Dort hätten sehr maßvolle Novellen einen positiven Beitrag zur konstruktiven Zusammenarbeit von Verpflichteten und Berechtigten geführt.
(schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Bernhard Schragl
Tel.: (01) 711 45/45 93
email: bernhard.schragl@bundesforste.at
http://www.bundesforste.at

Österr. Bundesforste AG

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OBF/OBF