Landesberufsschule Schrems feiert 50-Jahr-Jubiläum

19 Lehrberufe bekommen hier ihre Ausbildung

St.Pölten (NLK) - Die Landesberufsschule in der Stadtgemeinde Schrems (Bezirk Gmünd) feiert morgen, Donnerstag, 18. Oktober, um 10 Uhr ihr 50-jähriges Jubiläum. Die Festrede wird Landesrat Ernest Gabmann halten.

Die Geschichte der Berufschule bzw. des Schlosses, in dem sie seit Beginn untergebracht ist, knapp erzählt: Das Schloss in Schrems wurde 1635 erbaut. 1931 erwarb die Stadtgemeinde das Schloss und adaptierte es als Volks- und Hauptschule. Kurz nach Ende des Zweiten Weltkrieges im Februar 1946, begann in den Räumen des Schlosses wieder der Unterricht. Als der Berufsschulrat für Niederösterreich Schulen schuf, interessierte sich Hauptschuldirektor Otto Mölzer für diese Organisationsform. Die ersten Berufsschüler waren die Steinmetze, die 1951 im Schloss einzogen. Laufend ergaben sich Zubauten, Sanierungen und Umbauten: So wurden an der Landesberufsschule 1995 beispielsweise ein Werkstättentrakt und ein Turnsaal mit Gesamtkosten von rund 20 Millionen Schilling (1.453.457 Euro) eröffnet. 1997 wurde ein EDV-Saal, der dritte, seit es EDV-Unterricht an der Berufsschule gibt, einrichtet. Derzeit unterrichtet ein Team von 12 Lehrerinnen und 13 Lehrern unter der Leitung von Berufschuldirektor Ing. Werner Neuhold rund 700 Schülerinnen und Schüler pro Jahr in 19 Lehrberufen. Die hier vertretenen Berufe sind Bankkaufmann, Betonfertiger, Bürokaufmann, Dessinateur für Stoffdruck, Einzelhandelskaufmann, Immobilienkaufmann, Kanzleiassistent, Oberteilherrichter, Orthopädieschuhmacher, Posamentier, Schuhfertiger, Schuhmacher, Steinmetz, Stickereizeichner, Stoffdrucker, Textilmusterzeichner, Textilreiniger, Textilveredler, Textilchemiker und Verwaltungsassistent, wobei die Einzugsgebiete der SchülerInnen auch über die Bundesländergrenze hinausgehen.

Zur Berufsschule gehört auch ein Schülerheim mit 100 Betten für Mädchen und 88 für Burschen.

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