FP-FRANK GEGEN "GENOSSENSCHAFTSBUNKER" IM LIESINGER SIEDLUNGSGEBIET OLDENBURGGASSE

1.300 Unterschriften gegen stadtbildunverträgliche Betonklötze im Einfamilienhausgebiet

Wien, 17-10-2001 (fpd) - Ein Bauvorhaben im 23. Wiener Gemeindebezirk sorgt für gehörige Aufregung bei den Bewohnern der umliegenden Bereiche. "Inmitten eines idyllischen Siedlungsgebietes mit rund 560 Einfamilienhäusern sollen 4 Genossenschaftsblöcke geklotzt werden", machte die freiheitliche Labg. Henriette Frank aufmerksam.****

Das Bauland im Ausmaß von rund 4.384 m2 in der Oldenburggasse war ursprünglich für die Errichtung weiterer Einfamilienhäuser vorgesehen, wurde jedoch von der Stadt Wien 1990 um erstaunlich wohlfeile 3,95 Millionen Schilling an eine Genossenschaft verkauft. Diese plane nun die Errichtung von 4 Baublöcken mit insgesamt 37 Wohneinheiten und 50 Stellplätzen, die den Charakter der Siedlung nachhaltig zerstören würden. Dagegen laufe eine Bürgerinitiative Sturm und habe auch bereits 1300 Unterstützungserklärungen sammeln können.

Die mit absoluter Mehrheit in Liesing fuhrwerkende SPÖ scheinen die berechtigten Sorgen der Anrainer jedoch kalt zu lassen. Das beredte Schweigen des Bezirksvorstehers zu diesem Thema sei für die Siedler jedenfalls besorgniserregend. "Bei der morgen stattfindenden Bauverhandlung wird sich weisen, ob die SPÖ eine Politik des "Drüberfahrens" oder des Konsens verfolgt", erklärte Frank abschließend. (Schluß)am

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