Wurm zu Schwangerschaftsabbruch: FP-Haller hat österreichische Gesetze zu akzeptieren

Wien (SK) In Reaktion auf die "unglaublich reaktionären Aussagen" der FPÖ-Abgeordneten Haller im gestrigen Gleichbehandlungsausschuss mahnte SPÖ-Abgeordnete Gisela Wurm Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst die Regierungsparteien, "die gegenwärtige österreichische Gesetzeslage zu akzeptieren und diese auch entsprechend mitzutragen". Haller habe im Ausschuss davon gesprochen, dass es sich bei den gesetzlichen Regelungen zum Schwangerschaftsabbruch bzw. der Ausweitung auf Spitäler und Kliniken um eine "familienfeindliche" Maßnahme handle. Für Wurm eine nicht zu akzeptierende Haltung: "Die SPÖ wird nicht zulassen, dass elementare Frauenrechte wie der kontrollierte Schwangerschaftsabbruch in Frage gestellt werden. Abgeordnete Haller muss zur Kenntnis nehmen, dass ihr Frauenbild nicht nur mit der Gesetzeslage in Konflikt steht, sondern vor allem mit den Anliegen der Österreicherinnen - die sich das Recht auf Selbstbestimmung in dieser Frage ganz sicher nicht nehmen lassen wollen." **** (Schluss) ah/mm

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