Zwazl: Post-Partnerschaft muss sich für Nahversorger lohnen!

NÖ Wirtschaftsbund-Chefin fordert monatliche Leistungsabgeltung

St. Pölten (OTS) - "Die regionalen Nahversorger sind zur Übernahme von Leistungen der Post auf jeden Fall bereit. Aber dieser zusätzliche Arbeitsaufwand muss auch abgegolten werden", fordert Sonja Zwazl, Landesgruppenobfrau des NÖ Wirtschaftsbundes. Angesichts der bevorstehenden Schließung von mehr als 200 regionalen Postämtern in Niederösterreich sollen ja künftig kleine und mittlere Lebensmittelhändler deren Aufgaben durchführen.

Doch für die WB-Chefin hängt eine Zustimmung der Wirtschaft zu diesem Plan davon ab, ob die Post die Einrichtungskosten übernimmt und darüber hinaus eine monatliche Gebühr zur Abdeckung der Fixkosten an die Nahversorger zahlt. Zwazl: "Die Post spart durch die Schließungen und den Personalabbau viele Millionen Schilling ein. Da ist nur logisch, dass die Post-Partner für einen zusätzlichen Arbeitsaufwand nicht leer ausgehen dürfen." Noch dazu, wo durch die neuen Aufgaben oftmals weiteres Personal nötig sein wird und die Post durch ihren gesetzlichen Auftrag die Infrastruktur zur Postzustellung anzubieten hat. Das Pilotprojekt in der Gemeinde Würmla zeigt, so Zwazl, dass die Partnerschaft zwischen Post und Nahversorgern funktionieren kann. "Doch zum Nulltarif können die Nahversorger die Aufgaben der Post nicht übernehmen. Wir erwarten uns daher von der Post endlich ein faires Angebot", sagt Zwazl abschließend.

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