Bäcker sind stolz auf ihren Berufsnachwuchs

Erfolg der heimischen Jungbäcker beim internationalen Berufskampf der Bäckerjugend 2001 in Luzern

Wien (PWK741) Österreichs Bäcker sind stolz auf ihren Berufsnachwuchs. Beim internationalen Berufskampf der Bäckerjugend 2001 in Luzern, der vom 13.-16. Oktober in der weltbekannten Bäckerschule Richemont stattfand, konnten Birgit Müller (Lehrbetrieb Bäckerei Kasses in Thaya/NÖ) und Josef Eder (Lehrbetrieb Fischer-Colbrie in Mondsee, OÖ) jeweils einen vierten Platz "herausbacken". Angetreten waren insgesamt 22 Teilnehmer aus 11. Nationen.

"Angesichts der hohen Leistungsdichte fiel die Entscheidung sehr knapp aus", erklärte Josef Sperrer, Betreuer des österreichischen Teams. So verfehlte Birgit Müller den dritten Platz nur um einen winzigen Punkt von 1120 möglichen Punkten. Beim Brot wurde im Leistungsvergleich die klare Spitzenposition der österreichischen Bäcker deutlich. "Hier konnten wir mit Abstand die höchsten Bewertungen erzielen", so Sperrer.

Besonders hob der Teamchef die hohen Leistungen bei den Schaustücken hervor, die unter dem Generalmotto "Musik" standen. Während Birgit Müller ein Torte aus vier verschiedenen Zuckerkunst-Techniken zauberte (Zuckergießen, Zuckerblasen, Seidenzucker und Fließtechnik), lieferte Josef Eder mit seinem Dekorstück aus Brotteig in Form eines stilisierten Saxophonspielers eine wahre Meisterleistung ab.

Auch Bundesinnungsmeister Heinz Hofmann war mächtig stolz auf seinen Nachwuchs. "Durch die Doppellehre Bäcker und Konditor hat sich die Kreativität der Arbeiten deutlich gesteigert. Offensichtlich war es die richtige Entscheidung, diesen Beruf als Doppellehre in vier Jahren vorzusehen", meinte Hofmann. (mh)

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