Graf: Universitätsreform: Ablehnung durch Rektorenkonferenz und der kollegialen Organe unverständlich

"Art und Weise der Ablehnung an der Grenze zu populistischer Universitätspolitik"

Wien, 2001-10-16 (fpd) "Der höchst unwissenschaftliche Zugang der Rektorenkonferenz und der Senats- und Kollegiumsvorsitzenden sowie deren derzeitige Ablehnung der Universitätsreform ist mir mehr als unverständlich", bemerkte heute der freiheitliche Obmann des Wissenschaft und Forschungsausschusses im Nationalrat Dr. Martin Graf. ****

Im Zusammenhang mit der Universitätsreform in Sachen Vollrechtsfähigkeit und Autonomie zeigte sich der Obmann des Ausschusses äußerst verwundert. "Zuerst war die Rektorenkonferenz für die Universitätsreform und nun wo Gegenwind aufkommt ist dieses Gremium dagegen. Gibt es keine eigene Meinungsbildung der Rektorenkonferenz? Warum gibt es nun eine pauschale Ablehnung und wird gleichzeitig angekündigt, daß eine detaillierte Stellungnahme bis Ende November 2001 vorliegen wird? Das kann wohl nicht sehr wissenschaftlich sein?", so Graf.

"Hat die Rektorenkonferenz die Entwicklung im Zusammenhang mit der Bologna-Erklärung nur zur Kenntnis genommen und strukturelle Ansätze, auch in Bezug der notwendigen Erweiterung der Rektorenkonferenz, bedacht", so Graf weiter. "Durch dieses Handlungsweise setzt die Rektorenkonferenz in Verbindung mit den Senats- und Kollegiumsvorsitzenden die positiven Autonomiebestrebungen der Universitäten auf‘s Spiel. Wir brauchen Lösungen und Vorschläge im Sinne des von den Rektoren verfaßten Schwarzbuches".

Abschließend forderte Graf die Rektoren auf, den eingeschlagenen populistischen Weg der Obstruktion zu verlassen und an Verhandlungen mit den Vertretern der Ministerien konstruktiv mitzuarbeiten.(Schluß)

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