Niederwieser zu Wojda-Rückzug: Verständnis für Kritik an Diskussions-Stil

Regierungsparteien verweigern Auseinandersetzung um Uni-Reform

Wien (SK) Verständnis für den Rückzug von Franz Wojda aus seiner Funktion als Senatsvorsitzender der TU Wien und für seine Kritik am Stil der Diskussion um die Uni-Reform äußerte heute SPÖ-Wissenschaftssprecher Erwin Niederwieser. "Was auch mir an der derzeitigen Form der Diskussion nicht passt, ist die völlige Diskussionsverweigerung der Vertreter von ÖVP und FPÖ", so der SPÖ-Abgeordnete am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Nicht nur, dass die SPÖ massive inhaltliche Kritik an den Diskussionsvorschlägen des Ministeriums zur Uni-Reform anzubringen habe, gebe es bei den Vertretern der Regierungsparteien auch keinerlei Bereitschaft, sich mit dieser Kritik auseinander zusetzen. "Derzeit ist kein Vertreter von ÖVP und FPÖ auf ein Podium zur Diskussion zu bringen, und auch Ministerin Gehrer hält sich auffällig zurück und überlässt die Argumentation den Beamten", so Niederwieser. "Die, die politisch die Verantwortung tragen, scheuen die Konfrontation aus Angst vor den berechtigten kritischen Argumenten", so Niederwieser. (Schluss) ah

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