Geberländer des UNDCP (Europa, Kanada, U.S.A., Australien, Japan) und Staaten in der Region Zentralasien sowie Russland betonen dringende Notwendigkeit die Kooperation gegen Afghanische Drogenverbreitung zu verstärken

Wien (OTS) - Im Rahmen des in Wien ansässigen Internationalen Drogenkontrollprogramms der U.N. (UNDCP) haben sich Vertreter von siebzehn Geberländern, von neun Ländern der Region um Afghanistan und der Europäischen Kommission getroffen, um das Problem der afghanischen Drogenproduktion, angesichts der Entwicklungen nach den Terroranschlägen vom 11. September, zu analysieren.

Die Französische Botschafterin bei der U. N. in Wien erklärte heute im Namen aller Teilnehmer:

Die Teilnehmer sind sich der Tatsache bewusst, dass der Kampf gegen Drogen in Afghanistan an Dringlichkeit gewonnen hat, da eine Verbindungen zwischen dem Drogenhandel und der Finanzierung des Terrorismus besteht.

Trotz des wirksamen Verbots der Taliban von letztem Jahr, Mohn in Afghanistan anzubauen, besteht der Handel mit afghanischem Heroin aufgrund des Zurückgreifens auf bedeutende Lagerstätten unverändert weiter.

Die aus 30 Ländern stammenden Teilnehmer der Konferenz bestätigten ihre gemeinsame Verpflichtung, die Kooperation zur Verstärkung der Grenzkontrollkapazitäten in der Region auszuweiten, sowohl in Ländern der ersten, als auch der zweiten "Verteidigungslinie”, und auch weiterhin gegen den Drogenhandel vorzugehen.

Sie stimmten hinsichtlich einer detaillierteren Analyse der Situation und der dringendsten Bedürfnisse der Nachbarländer Afghanistans überein.

Auch zogen sie für die Zeit nach dem Konflikt in Afghanistan Vorbereitungen für eine langfristige Strategie in Erwägung, um die Wiederaufnahme des Mohnanbaus auszuschliessen, denn dies wäre für die internationale Staatengemeinschaft nicht akzeptabel.

Sie beschlossen auch, weitere dringend notwendige Aktivitäten in naher Zukunft zu erwägen.

Rückfragen & Kontakt:

US Mission zur UNO in Wien
David Fisher
Tel.: (01) 31339-743521.

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