Bankomatkartenabwicklung wird billiger

Der Spitzendisagiosatz bei Bankomatkarten wird ab 1. November von 1,3 auf 1,15 % gesenkt. Kurz vor der Euro-Bargeldausgabe freut sich Sektionsobmann Dr. Aichinger über diese Kostensenkung im bargeldlosen Zahlungsverkehr.

"Die permanenten Forderungen des Handels auf Senkung der Disagiosätze haben sich gelohnt", ist Dr. Aichinger überzeugt. Der dramatischen Senkung der Gebühren bei den Kreditkarten im Sommer dieses Jahres folgt nun die Reduktion der Bankomatkartendisagios für mehr als 30.000 österreichische Händler. Da immer mehr Zahlungen auf unbare Weise erfolgen, kommt deren Kosten im Handel eine besondere Bedeutung zu.

Im heurigen Jahr gab es bereits für Klein- und Mittelbetriebe mit 1. Juni eine Senkung zwischen 0,15 und 0,2 Prozentpunkten bei Umsätzen zwischen ATS 688.016,-- bis zwei Millionen Schilling. Nun wird die darunter liegende Gruppe von der kommenden Gebührenreduktion profitieren. Bis 50.000,-- Euro (ATS 688.016,-) wird die Gebühr von 1,3 auf 1,15 % gesenkt. Gerade diese Gruppe war Anfang 1999 noch mit einem Disagiosatz von 1,75 % konfrontiert.

Die fixe Transaktionsgebühr von ATS 2,-- (0,15 Euro) wird ab 01.11.2001 nur mehr ATS 1,90 (0,14 Euro) betragen.

Die Spitzendisagiosätze im Überblick:

Jahresumsatz p.a.: Disagio

bis 100.000 Euro: 1,15 %

zwischen 100.000 und 300.000 Euro: 0,95 %

zwischen 300.000 und 600.000 Euro: 0,90 %

über 600.000 Euro : 0,85 %

Zusätzliche Fixgebühr von ATS 1,90 (0,14 Euro) je Transaktion.

Bei Zahlungen mit ausländischen Maestro-Karten mit Code wird generell ein Disagio von 1,5 % verrechnet.

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