UEG zweiter Großkunde für AVN-Müllverbrennung Zwentendorf

Abfallentsorger liefert Müll und entsorgt Verbrennungsrückstände der AVN

Neuseiersberg/Maria Enzersdorf (OTS) - Die österreichweit tätige Umwelt- und Entsorgungstechnik AG (UEG) mit Sitz in Neuseiersberg bei Graz wird ab Anfang 2004 nicht gefährliche Abfälle an die seit Juli in Bau befindliche AVN-Müllverbrennungsanlage in Zwentendorf/Dürnrohr liefern. Gleichzeitig übernimmt das Unternehmen die bei der thermischen Abfallverwertung anfallenden Rückstände wie Aschen, Schlacken, Schrotte und Neutralisationsschlämme zur weiteren Verwertung bzw. Entsorgung. Mit diesem Vertrag ist die thermische Abfallverwertungsanlage der AVN nahezu voll ausgelastet.

Der zwischen dem Anlagenbetreiber AVN Abfallverwertung Niederösterreich GmbH. und der UEG abgeschlossene Vertrag legt fest, dass die UEG nach der NÖ BAWU (NÖ Beteiligungsgesellschaft für Abfallwirtschaft und Umweltschutz) zum zweitgrößten Abfallanlieferer für die in Bau befindliche thermische Abfallverwertungsanlage der AVN in Zwentendorf/Dürnrohr wird. Die NÖ BAWU, ein Zusammenschluss der NÖ Abfallwirtschaftverbände, bringt rund 154.000 Tonnen Hausrest- und Sperrmüll aus den niederösterreichischen Haushalten zur thermischen Behandlung in die Anlage ein.

Durch die Abfallmengen der UEG ist nun bereits mehr als zwei Jahre vor ihrer Inbetriebnahme die Auslastung der thermischen Abfallverwertungsanlage der AVN und somit ihr wirtschaftlicher Betrieb gesichert. Neben der Abfallanlieferung und der Reststoff-Entsorgung wird die UEG zusammen mit der ELA (Entsorgungslogistik Austria), einem gemeinsamen Tochterunternehmen von UEG und ÖBB, auch den Antransport der Abfälle an die thermische Verwertungsanlage sowie den Abtransport der Rückstände auf umweltfreundliche Weise mit der Bahn durchführen.

Dazu der Geschäftsführer der AVN, Dipl. Ing. Franz Mittermayer:
"Mit der NÖ BAWU und der UEG konnten wir zwei ausgesprochen verlässliche Partner gewinnen. Auch die Entsorgung unserer Verbrennungsrückstände ist damit geklärt. Mit dem Bau der Anlage wurde bereits im Juli 2001 begonnen, sodass sie ihren Kunden verlässlich am 1.1.2004, wenn die Deponieverordnung die Behandlung von Abfällen zwingend vorschreibt, zur Verfügung stehen wird."

Die Umwelt- und Entsorgungstechnik AG, die in der Firmengruppe rund 800.000 Jahrestonnen Abfälle disponiert, hat mit dem AVN-Vertrag als einziges österreichisches Entsorgungsunternehmen Zugang sowohl zur Restmüll-Verbrennung (Zwentendorf/Dürnrohr) als auch zur Sondermüll-Verbrennung (ABRG in Arnoldstein), zu mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen und zu Deponien (unter anderem die eigene Deponie Paulisturz auf dem Erzberg).

Die AVN ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der EVN AG und hat die Aufgabe übernommen, eine zentrale thermische Abfallverwertungsanlage in Niederösterreich zu errichten und zu betreiben. Die in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kohlekraftwerk Dürnrohr errichtete Anlage mit einer Kapazität von 300.00 Tonnen pro Jahr kann aufgrund ihrer Standortwahl mit einzigartigen Umweltvorteilen aufwarten: Der entstehende Dampf wird zur Gänze im Kraftwerk Dürnrohr zur Stromerzeugung und Fernwärmeversorgung der umliegenden Gemeinden genutzt werden.

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