NÖAAB: Skandalöse SP-Vereinnahmung der ÖGB-Urabstimmung!

Gemeinsames Vorgehen anscheinend nicht möglich!

St.Pölten (OTS) - "Die Aussagen des ÖGB-Präsidenten Verzetntisch und SPÖ -Vorsitzenden Gusenbauer zur ÖGB-Urabstimmung bei den FSG-Beamten lassen nur das Urteil zu, daß hinter dem Rücken berechtigter Fragen an die Arbeitnehmer parteipolitische Taktik der Sozialisten im Vordergrund stand", erklärte heute der Niederösterreichische Arbeiter- und Angestelltenbund (NÖAAB). Es sei schlichtweg ein Skandal, die ÖGB-Urabstimmung als Signal gegen die Bundesregierung und als "Aufputschmittel" der Opposition zu sehen. Dies stellt eine unzulässige Interpretation von sieben Fragen dar, die auch viele Christlich-Soziale bewegen.

"Abgesehen von der Beurteilung, ob die Teilnahme von kolportierten 700.000 ÖGB-Mitgliedern einen Organisationserfolg darstellt, sind die Fragebögen noch nicht ausgewertet. Was bleibt, ist wiederum einmal der bittere Beigeschmack zahlender ÖGB-Mitglieder - die keine Sozialisten sind - , daß mit ihren Mitgliedsbeiträgen Parteiinteressen verfolgt wurden", so der NÖAAB abschließend, der für sich die Lehre zog, daß überparteiliche Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer anscheinend nicht über ÖGB-Funktionäre zu transportieren sind, die gleichzeitig über höchste Ämter in der SPÖ verfügen.(Schluß)

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