Heinzl: Postämterschließungen: Blauschwarzer Anschlag gegen Bevölkerung, Beschäftigte und öffentliche Infrastruktur

Demokratische Mittel des Widerstands gegen Postämter-Kahlschlag

St. Pölten, (SPI) - "Die Postämterschließungen sind ein Anschlag der blauschwarzen Bundesregierung gegen die Beschäftigten, die Bevölkerung und die öffentliche Infrastruktur in den Städten und Gemeinden. Dort wo die Postämter geschlossen werden, werden sich viele Menschen mit zusätzlichen Schwierigkeiten konfrontiert sehen. Nicht alle sind so mobil, dass sie viele Kilometer ins nächst gelegene Postamt fahren können. Jene, die kein Auto haben, keinen Führerschein oder aus anderen Gründen nicht so leicht von zu Hause wegkönnen, sind die Leidtragenden des von der ÖVP und der FPÖ verordneten Postämterkahlschlages. Sie müssen mehr Geld - durch öffentliche Verkehrsmittel oder Taxis - und auch mehr Zeit investieren, um so profane Dinge zu erledigen, wie einen eingeschriebenen Brief oder ein Paket abzuholen", zeigt sich der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl verärgert über diese "menschenverachtende" Vorgehensweise der Bundesregierung.****

In der Stadt St. Pölten sind die Postämter St. Pölten-Harland und St. Pölten-Radlberg zur Schließung vorgesehen, viele Postämter in den Gemeinden des Landbezirks, wie beispielsweise Kapelln, welches nach dem Gendarmerieposten nun auch das Postamt verlieren soll, sind ebenso auf der Schließungsliste. "Ich werde als Mandatar der Stadt und des Bezirks alle demokratischen Möglichkeiten des Widerstandes und des Protest ausschöpfen, beginnend von parlamentarischen Initiativen, wie Anfragen und Petitionen im Parlament, aber auch die Unterstützung jeder Protestbewegung in den Orten. Ich werde im Rahmen meiner Möglichkeiten alle Bürgerinnen und Bürger, alle Bürgermeister, die örtlichen Politiker aller Parteien und alle engagierten Menschen, die für den Weiterbestand ihres Postamtes kämpfen werden, in ihren Bemühungen unterstützen. Es gibt in den Gemeinden viele engagierte Kommunalpolitiker, die sich mit den angeordneten Schließungen nicht abfinden werden. Wenn die lokalen ÖVP- und FPÖ-Mandatare nur wegschauen und schweigen, so wird die SPÖ alle, die es wünschen, im Kampf um ihr Postamt tatkräftig unterstützen. Hier geht es nicht um Parteipolitik - sondern um die Lebensqualität in den Gemeinden und um Hunderte Arbeitsplätze", so Heinzl.
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