Schicker: Hochhausarchitektur als "Standortvorteil für Wien"!

Neues Wiener Hochhauskonzept vorgestellt

Wien (SPW) Planungsstadtrat Rudolf Schicker legte am Montag den Entwurf für die städtebaulichen Planungs- und Beurteilungsrichtlinien von Hochhausprojekten vor. Diese würden keinesfalls die Arbeit der Planer behindern, sondern im Gegenteil eine qualitätsvolle Architektur sicherstellen. "Wir wollen keine Verordnung darüber, wo Hochhäuser stehen sollen, noch wie sie aussehen sollen," unterstrich Schicker und zerstreute Befürchtungen vor einer "Geschmackspolizei."****

Es seien jedoch nach Kriterien der Raum- und Umweltverträglichkeit gewisse Rahmenbedingungen zu formulieren: Der historische Stadtkern müsse ebenso wie klassische Sichtverbindungen erhalten bleiben. Besonderes Augenmerk liege darauf, die leichte Erreichbarkeit der Objekte durch Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel zu gewährleisten. Künftig werde die Öffentlichkeit bereits zu einem frühen Zeitpunkt über Planungsabläufe informiert, um so ein hohes Maß an sozialer Verträglichkeit sicherzustellen.

Der Richtlinien- Entwurf werde noch bis Jahresende weiter diskutiert, um dann spätestens im März 2002 dem Gemeinderat vorgelegt zu werden.

Schicker nahm auch zu generellen Sicherheitsbedenken gegenüber Hochhäusern nach den Anschlägen vom 11. September Stellung. Dazu bestünde kein Anlaß; nicht nur dass Wiens Hochhäuser anders gebaut seien, im Vergleich zu den USA gäbe es wesentlich höhere Sicherheitsauflagen. Abschließend betonte der Stadtrat noch einmal die Wichtigkeit von Hochhausarchitektur für Wien - was die Ansiedlung internationaler Konzerne betreffe, bedeute Höhenentwicklung einen klaren "Standortvorteil." (Schluss) tr

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Pressedienst der SPÖ-Wien

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