FP-Delegation traf in Berlin Eberhard Diepgen, Reinhard Führer und Heinrich Lummer

Wien, 15-10-2001 (fpd) - Eine FPÖ-Delegation unter der Führung des Stv. NR-Klubobmanns Gilbert Trattner und des Landesobmanns Hilmar Kabas, darunter auch Stadtrat Johann Herzog, GR Heinz-Christian Strache, NR Detlef Neudek, LAbg. Hofreiter und andere trafen dieses Wochenende in Berlin, das in der Hochphase des Wahlkampfes steht, mit Spitzenvertretern der CDU zu einem informellen Treffen zusammen. ****

Die nicht einfache Rolle der CDU nach der Abwahl von Eberhard Diepgen als Oberbürgermeister und die daraus resultierenden Irritationen der Wähler, wurde vom 1. Landtagspräsidenten Reinhard Führer angesprochen, der die Freiheitlichen Politiker im Berliner Abgeordnetenhaus zu eingehenden politischen Gesprächen empfing. Führer erläuterte die politische Stimmung in Berlin und stellte auch fest, daß es mittlerweile eine geschlossene Front der linken Parteien von SPD, PDS, Grünen und FDP gegen die CDU im Abgeordnetenhaus gibt.

Bei einer Wahlveranstaltung des ehemaligen Oberbürgermeisters Eberhard Diepgen wurde von Kabas die Problematik der EU-Osterweiterung angesprochen. Sowohl Kabas als auch Diepgen sprachen sich für eine weitrechende Übergangszeit der Beitrittswerber aus. Am Schlußtag empfing der ehemalige Innensenator der CDU, Heinrich Lummer die FPÖ Delegation. Lummer erklärte, daß man in Berlin jede Partei rechts von den verschiedensten sozialistischen Gruppierungen, als verdächtig charakterisieren und als nicht wählbar erscheinen lassen möchte. Er stellte fest, daß dies der gleiche gedankliche Hintergrund wie bei der Diskriminierung Österreichs wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ sei.

Die freiheitlichen Politiker wurden u. a. von Markus Roscher, der für das Abgeordnetenhaus kandidiert, herzlich empfangen und die gesamte Zeit besonders freundschaftlich betreut. Markus Roscher, ein Berliner Rechtsanwalt und nach eigener Definition ein "patriotischer Politiker", kandidiert im Kreisverband Pankow und stellte für die FPÖ die Kontakte zur CDU-Spitze her. (Schluß) jen

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