Zierler: ÖGB-Urabstimmumg: "Babylonische Sprachverwirrung bei SPÖ"

Wien, 2001-10-15 (fpd) - "Nahezu babylonisch ist die Sprachverwirrung von SPÖ-Chef Gusenbauer und ÖGB-Präsident Verzetnitsch, wenn es um die Definition von "Erfolg geht", so heute FPÖ-Generalsekretärin Theresia Zierler zu den Aussagen von Alfred Gusenbauer und Fritz Verzetnitsch zur ÖGB-Urabstimmung.****

Noch vor wenigen Wochen habe Verzetnitsch die Beteiligung an der Urabstimmung als Gradmesser für den Erfolg bezeichnet. Heute stelle er plötzlich die Fragen in den Vordergrund, eine genaue Zahl, ab der die Urabstimmung für ihn einen Erfolg darstelle, wolle er schon gar nicht mehr nennen. Für den SPÖ-Chef hingegen sei wiederum doch die Beteiligung der Gradmesser des Erfolgs. Anscheinend versuchen die Genossen bereits im Vorfeld sich jedwede Option des Rückzugs offen zu lassen, um je nach Lage die Abstimmung und die darin enthaltenen "Pflanzfragen" zum Erfolg uminterpretieren zu können. Auch die Art und Weise wie die Beteiligung an der Urabstimmung zustande käme, sei auf jeden Fall hinterfragenswert. Schließlich hätten sich die Beschwerden gehäuft, wonach Listen geführt würden und auf jene ÖGB-Mitglieder, die ihren Stimmzettel nicht abgegeben hätten, Druck seitens des ÖGB ausgeübt worden sei.

"Daß es sich bei den Urabstimmungsfragen um eine einzige Pflanzerei der Mitglieder handelt und die Urabstimmung angesichts der Skandale des ÖGB an den Interessen der Mitglieder vorbeigeht, darüber kann auch die SPÖ-Apparatschik-Rhetorik und die übliche Angstmache des SPÖ-Chefs nicht hinwegtäuschen", schloß Zierler. (Schluß)

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