Vorarlberg ist Solar-Weltmeister BILD

Drei österreichische Solarpreise fürs Ländle

Gleisdorf (VLK) - Drei der heurigen österreichischen
Solarpreise gingen nach Vorarlberg: Umweltlandesrat Erich Schwärzler wurde für seine Initiative zu der vorbildlichen kostendeckenden Ökostrom-Einspeisregelung ausgezeichnet, das Feldkircher Unternehmen Winkler Solarsysteme GmbH für seine 100-prozentig solar beheizte Produktionshalle und die
Lauteracher Firma Böhler Kunstofftechnik für ihre innovative Solarstromanlage mit Solardachziegeln. ****

"Vorarlberg ist in Sachen erneuerbare Energie
Weltmeister", sagte der Europaparlamentarier und
Vizepräsident von Eurosolar International, Hans Kronberger,
beim Festakt im steirischen Gleisdorf.

Im Zuge der Strommarkt-Liberalisierung hat Vorarlberg eine Vorreiterrolle übernommen und eine annähernd kostengerechte Einspeisevergütung für Ökostrom beschlossen, wobei nicht nur
die Höhe der Vergütung, sondern auch die garantierte
Zeitspanne (bei Photovoltaik 15 Jahre) besonders gewürdigt
wurde. "Für die erfolgreiche Umsetzung alternativer Energien braucht es erstens verlässliche politische Rahmenbedingungen, zweitens Leute, die in die Erneuerbaren investieren wollen,
um so auch einen aktiven Umweltbeitrag zu leisten, und
drittens innovative Unternehmer, die die daraus
resultierenden Vorteile erkennen, nämlich regionale
Wertschöpfung und Arbeitsplätze", so Landesrat Erich
Schwärzler, der sich bei Eurosolar-Austria für die hohe Auszeichnung bedankte.

Der österreichische Solarpreis wird seit 1994 jährlich an Gemeinden, kommerzielle Unternehmen, Eigentümer von Anlagen, Organisationen, Privatpersonen, Ingenieure und Architekten
sowie Journalisten vergeben, die sich um die Nutzung der Sonnenenergie verdient gemacht haben. Ziel der Preisvergabe
ist es auch, die Solarenergie intensiver zu fördern und neue Anstöße zur breiten Einführung zu geben.

Der Vorsitzende von Austrosolar, Hans Otto Schmidt,
betonte, dass in der Qualität der eingereichten Projektedas
enorme kreative Potential zu erkennen sei, das in der
Bevölkerung und in den Betrieben vorhanden ist. Damit könne
der Umstieg von konventioneller und atomarer E-Wirtschaft auf erneuerbare Energieträger rascher vollzogen werden. (ad/gw/rinderer/dig,nvl)

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