Rossmann präsentierte Teilergebnisse des in Europa einzigartigen Destinationsmanagement

Rossmann: "Nur ein vernetzes Denken und professionelles Handeln

Wien (BMWA/OTS) - der Destinationen steigert den Erfolg und die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismuswirtschaft"

Im Rahmen der heutigen Pressekonferenz präsentierte Tourismus-Staatssekretärin Mares Rossmann gemeinsam mit Mag. Franz Schmidt, DMMA-Projektleiter, Invent, und Gerhard Angerer, Villach-Warmbad, Faaker See, Ossiacher See Tourismus GmbH, die Zwischenergebnisse des im Herbst 2000 gestarteten DMMA -"Destinations Management Monitor Austria" und informierte über die Erfolgsstrategien der 14 beteiligten Tourismusregionen.***

An diesem europaweit einzigartigen strategischen Schwerpunktprogramm zum Thema Destinationsmanagement sind 14 Regionen beteiligt, die rund 30% der Wertschöpfung und 20% der Nächtigungen in Österreich repräsentieren. Im Rahmen des Projektes DMMA analysieren nun 14 Tourismusregionen ihre Potenziale und setzen individuelle Schlüsselprojekte um, die im internationalen Wettbewerb neue Chancen versprechen. Das Projekt wurde im Jahr 2000 gestartet und läuft bis 2003 unter der Leitung und Begleitung eines internationalen Expertenteams. "Das DMMA wird wesentlich zur Steigerung der Effizienz und der internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismuswirtschaft beitragen", ist Rossmann überzeugt.

Herausragenden Erfolgsfaktoren der österreichischen Tourismusbranche seien Investitionen in die Infrastruktur und die hohe Umweltqualität, so Rossmann. Ein dringender Verbesserungsbedarf bestehe vielerorts jedoch im Bereich einer längerfristigen strategischen Planung. "Durch das DMMA erfolgt erstmals eine professionelle und umfassende Auseinandersetzung mit den Regionen. Vergleichbare Eckdaten werden verfügbar, und auch ein Vergleich der Regionen dank ungeschminkter Darstellungen mittels Stärken und Schwächen-, sowie Chancen und Risiken-Analyse wird möglich", so Rossmann.

Damit verbunden ist ein "Change-Management"-Prozess von einer herkömmlichen Tourismusregion mit zahlreichen autonomen Einzelkämpfern zu einer vernetzt denkenden und handelnden Destination. Rossmann unterstrich, dass neben den fachlichen Inputs besonders der Erfahrungsaustausch zwischen den Regionen für die Praxis wichtig sei. "Nicht von der Hand zu weisen sie auch der finanzielle Vorteil: Eine einzelne Tourismusregion wäre nicht in der Lage, sich umfangreiche Marktstudien, Untersuchungen und die Betreuung durch ein Profi-Team zu leisten", so Rossmann.

Rossmann freue sich besonders über die positive Stimmung bei den involvierten Regionen: "Es ist eine Aufbruchstimmung erkennbar." Weiters sehe sie, Rossmann, das DMMA als eine völlig neue Form der Förderung, nämlich als Impuls für die Wirtschaft und für eine gemeinsame Entwicklungsarbeit.

Das Projekt DMMA weckt schon jetzt internationale Aufmerksamkeit und bewirkt Know-how-Transfer. Tourismusregionen aus Deutschland, der Schweiz und Italien planen ähnliche Projekte mit der Unterstützung des österreichischen Projektteams.

Mit Strategischen Schwerpunktprogrammen (SSP) wie eben dem "Destinations Management Monitor Austria (DMMA)" geht das BMWA neue Wege der Tourismusförderung. Ziel der Programme ist es, Impulse für langfristig wichtige, strategische Weichenstellungen zu geben, die Erarbeitung und Umsetzung von zukunftsorientierten Lösungen gemeinsam mit Kompetenz- und Entwicklungsträgern des österreichischen Tourismus (ambitionierten Regionen, Unternehmern, Touristikern, Beratern und Wissenschaftern) und in der Folge die internationale Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismusbranche zu sichern. (Schluss) bxf

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