ÖAMTC: Verkehrschaos in Ostösterreich Zus

Serienunfälle auf der A 2

Wien (ÖAMTC-Presse) - Eine Unfallserie setzte laut ÖAMTC-Informationszentrale am Freitagnachmittag die A 2, Südautobahn, zwischen Wien und Wiener Neustadt lahm. Schon zu Mittag hatte ein Unfall auf Höhe der Stadtgrenze Wien zu erheblichen Behinderungen auf der A 2 und A 23 in Fahrtrichtung Süden geführt. Im einsetzenden Wochenendverkehr kam es zu einer weiteren Karambolage zwischen Baden und Leobersdorf. Zwei PKW und ein Motorrad waren daran beteiligt. Die A 2 mußte daraufhin für kurze Zeit gesperrt werden. Der Rückstau erreichte fast die Wiener Stadtgrenze.

Die Autofahrer wurden bei Baden auf die B 17, Wiener Neustädter Straße, abgeleitet und bei Leobersdorf wieder auf die A 2 aufgeleitet. Auch die B 17 war binnen kürzester Zeit verstopft. Der ÖAMTC kam auf eine kulminierte Staulänge von knappen 30 Kilometern. Die Geduld der Lenker war schon jetzt auf eine harte Probe gestellt.

Just als die Bergungsarbeiten wenigstens die Benützung einer Fahrspur zuließen, krachte es ein weiteres Mal. Zwischen Leobersdorf und Wöllersdorf karambolierten drei Pkw, wobei einer davon die Mittelleitschiene durchstieß und auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurde. Es gab einen schwer Verletzten. Wegen der Hubschrauberlandung des ÖAMTC-Notarzthubschraubers "Christophorus 3" mußte die Südautobahn ein weiteres mal gesperrt werden. Die Staulänge wuchs auf etwa 40 Kilometer. Der Verkehr in Fahrtrichtung Süden wurde ein weiteres Mal abgeleitet.

In der Gegenrichtung verursachte ein Folgeunfall einen Stau von zehn Kilometern. Auch in Fahrtrichtung Wien mußte die Südautobahn kurzfristig gesperrt werden.

Daß es auf der A 1, Westautobahn, zwischen Pöchlarn und Melk in Fahrtrichtung Wien zu einem weiteren Unfall mit drei beteiligten PKW kam, der einen Stau von zwölf Kilometern verursachte, sei an diesem Tag nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

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