BMSG: Schutz von sensiblen Patientendaten hat oberste Priorität

Sinnlose Daten-Missbrauchsdebatte von Dirnberger, Öllinger und Bures

Wien (BMSG/OTS) - Mit großer Verwunderung reagierte heute das Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen auf die von ÖAAB, Grünen und SPÖ erhobenen Vorwürfe zum Vorschlag von Sozialminister Mag. Herbert Haupt, mittels Fingerprint Patientendaten auf der Chipkarte zu schützen.

"Hier eine Datenmissbrauchsdebatte zu starten, wo es nur um den Schutz hochsensibler und intimer Patientendaten geht, ist infam", so das Sozialministerium. "Anscheinend ist den Damen und Herren der Schutz der Patientendaten und die Integrität der Patienten so wenig wert, dass sie den Vorschlag von Sozialminister Haupt, den im Vergleich zu einer Chipkarte mit Pincode viel sichereren Fingerprint völlig unkritisch und grundlos ablehnen." Haupt gehe es nur darum, jedem Missbrauch von Daten den Riegel vorzuschieben und da biete der Fingerprint den besseren Datenschutz.

Der Fingerprint gebe auch dem Arzt mehr Sicherheit, mit einer schnellen Diagnose ohnmächtigen Patientinnen und Patienten die lebensrettende Behandlung zukommen zu lassen, betonte das Sozialministerium weiters.

Die von Dirnberger, Öllinger und Bures eingeleitete Pseudo-Missbrauchsdebatte sei völlig sinnlos und spreche für deren Geisteshaltung. Außerdem ignorierten diese Herrschaften bewusst, dass Sozialminister Haupt die Verwendung eines datenschützenden Fingerprints an die Zustimmung des Patienten geknüpft habe, so das Sozialministerium abschließend. (Schluss) bxf

Rückfragen & Kontakt:

Pressesprecher Gerald Grosz
Tel.: (01) 71100-6440
http://www.bmsg.gv.at

Bundesministerium für soziale Sicherheit und
Generationen

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSO/NSO