SPÖ-Gesundheitssprecher Lackner zu Haupts-Fingerprint-Vorschlag: "Big Brother lässt grüßen"

Wien (SK) Auf heftige Kritik stößt der jüngste Fingerprint-Vorschlag von Minister Haupt bei SPÖ-Gesundheitssprecher Manfred Lackner. Für einen Missbrauch von sensiblen Daten der Versicherten stünden dann alle Türen offen. Haupts Vorschlag ist "äußerst gefährlich". "Big Brother lässt grüßen", warnte Lackner. ****

Arbeitnehmer, die auf ihrer Chipkarte Daten über Krankheiten und Medikamente gespeichert haben, seien ihren Dienstgebern "auf Gedeih und Verderb" ausgeliefert. Es sei damit auch naheliegend, dass die Daten Gefahr laufen, veröffentlicht zu werden, so Lackner am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

"Haupt will damit den Weg frei geben für den 'Gläsernen Menschen'.". (Schluss) wf/mm

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